31. Juli 2021 / 17:56 Uhr

Wenig los beim Ost-Klassiker: Lok Leipzig und Carl Zeiss Jena trennen sich torlos

Wenig los beim Ost-Klassiker: Lok Leipzig und Carl Zeiss Jena trennen sich torlos

Anton Kämpf
Leipziger Volkszeitung
1. FC Lokomotive (Lok) Leipzig vs FC Carl Zeiss Jena
Keine Tore beim Spiel von Lok Leipzig gegen Carl Zeiss Jena. © Christian Modla
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Der 1. FC Lok Leipzig schießt in einem chancenarmen Spiel kein Tor - bekommt aber auch keins. Am Ende heißt es 0:0 gegen Carl Zeiss Jena.

Leipzig. Wenn Lok Leipzig und Carl Zeiss Jena aufeinandertreffen, dann stehen zwei große Namen und furiose Geschichten auf dem Platz. Der Ost-Klassiker verspricht einiges, dachte sich auch Hermann Winkler, Präsident des NOFV, und setzte sich neben die Lok-Verantwortlichen.

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Missverständnisse häufen sich

Viel los war jedoch nicht beim 0:0 der Lokomotive gegen den immer noch sieglosen Carl Zeiss zum Abschluss der Auftaktswoche inklusive englischem Drei-Spiele-Plan. Eine Woche vor dem heiß erwarteten Pokalmatch gegen Bayer Leverkusen bleiben die Probstheidaer damit zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentor.

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Der 1. FC Lok Leipzig und Carl Zeiss Jena spielen am dritten Regionalliga-Spieltag unentschieden: 0:0 endet die Partie. Zur Galerie
Der 1. FC Lok Leipzig und Carl Zeiss Jena spielen am dritten Regionalliga-Spieltag unentschieden: 0:0 endet die Partie. ©

Auch im dritten und letzten Spiel dieser Tage vertraut Almedin Civa auf sein Grundgerüst samt Viererkette und tauscht im Vergleich zum 3:0-Erfolg in Rathenow nur Maik Salewski für Theo Ogbidi. Doch die Spritzigkeit aus der Mittwochpartie fehlt, schnelle Angriffe sind Fehlanzeige in Hälfte eins. Sowohl die Hausherren als auch die Gäste aus Thüringen haben ihre Probleme beim letzten Pass, Offensivdrang und Torgefahr sind nur selten auf dem Platz zu erkennen.

Wenn die Probstheidaer anziehen, ist Qualität zu erkennen – doch Missverständnisse häufen sich. Und das Team von Dirk Kunert ist zwar ein offensiv harmloser, aber äußerst robuster Gegner für die amtierenden Pokalsieger. Trotzdem wird fast gejubelt im Bruno-Plache-Stadion: Nach einem Konter steigt Tom Nattermann am höchsten und verpasst die Führung haarscharf.

Ein Tag frei

Nach Wiederanpiff direkt ein Schockmoment: der flinke Luca Sirch bleibt nach einem rüden Einsteigen am Boden liegen. Der Knöchel wird gecheckt, es kann weitergehen. Es ist eine Kostprobe dessen, was in den zweiten 45 Minuten passiert. Ruppige Zweikämpfe bestimmen die Partie und zerstören den Spielfluss, selbst harmlose Torchancen sind lange nur mit viel Wohlwollen zu finden.

Das ändert sich mit zunehmender Spieldauer und den damit einhergehenden Räumen, und so tauchen mal Jena, mal Theo Ogbidi oder Maik Salewski für die Gastgeber in der letzten Viertelstunde vor den gegnerischen Toren auf.


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Damir Mehmedovic (Lok Leipzig): Wir werden es jetzt analysieren und schauen, wo die Probleme waren. Wir sind schon ganz zufrieden mit dem Punkt, auch wenn wir zu Hause spielen. Es war ein ausgeglichenes Spiel, kein Team hatte jetzt viele Torchancen. Natürlich spürt man die englische Woche, aber daheim vor den Fans ist man auch motivierter. Aber jetzt kurz mal ins Kältebecken, dann geht’s schon wieder. Zur Galerie
Damir Mehmedovic (Lok Leipzig): "Wir werden es jetzt analysieren und schauen, wo die Probleme waren. Wir sind schon ganz zufrieden mit dem Punkt, auch wenn wir zu Hause spielen. Es war ein ausgeglichenes Spiel, kein Team hatte jetzt viele Torchancen. Natürlich spürt man die englische Woche, aber daheim vor den Fans ist man auch motivierter. Aber jetzt kurz mal ins Kältebecken, dann geht’s schon wieder." ©

Einen Tag frei bekommen die Schützlinge von Civa nun, danach beginnt die Vorbereitung an der Connewitzer Straße auf das Highlight für jeden Lok-Spieler und Regionalligisten: Bundesligist Leverkusen im eigenen Stadion.