25. März 2019 / 23:43 Uhr

Weniger Landesliga-Absteiger? Hoffnungsschimmer für Reislingen, Aufstiegsschance für Wolfsburgs Kreisliga-Vize

Weniger Landesliga-Absteiger? Hoffnungsschimmer für Reislingen, Aufstiegsschance für Wolfsburgs Kreisliga-Vize

Pascal Mäkelburg
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Foto: Sebastian Preuss, Fußball, Landesliga, TSV Hillerse, SV Reislingen-Neuhaus
Vielleicht wird es für beide leichter, den Abstieg zu verhindern: Reislingen/Neuhaus (blau-weiß) und Hillerse (rote Trikots) sollten zwei Oberligisten die Daumen drücken. © Sebastian Preuss
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Eintracht Braunschweig hat mitgeteilt, dass der Klub sein Oberliga-Team zum Saisonende abmeldet. Das könnte einige positive Auswirkungen auf Teams aus der Region Wolfsburg und Gifhorn haben - bis zum kommenden Vizemeister der Kreisliga Wolfsburg.

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Die Problematik ist komplex. Erster Nutznießer könnte Oberligist MTV Gifhorn sein. In der aus 16 Teams bestehenden Oberliga muss es vier Absteiger geben – einer wird durch seinen Rückzug der Noch-Tabellenvierte Braunschweig II, Platz 13 reicht im Regelfall damit für den Klassenerhalt. Auf den 14. Wolfenbüttel (erster Abstiegsplatz) hat der MTV Gifhorn als Zwölfter bei 27 Punkten vier Zähler Vorsprung. Damit allerdings auch weitere heimische Klubs von Braunschweigs Ausstieg profitieren können, dürfen sowohl Gifhorn als auch der MTV Wolfenbüttel nicht absteigen. Zwischen den beiden liegt momentan Heeslingen (Bezirk Lüneburg) mit 25 Zählern.

Bildergalerie I. SC Göttingen 05 - TSV Hillerse

Der I. SC Göttingen 05 ließ Hillerse nicht den Hauch einer Chance. Zur Galerie
Der I. SC Göttingen 05 ließ Hillerse nicht den Hauch einer Chance. © Swen Pförtner
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Die Situation in der Landesliga: Wenn Wolfenbüttel UND Gifhorn die Oberliga halten, verringert sich die Anzahl der Absteiger auf vier. Für den TSV Hillerse (Elfter der 17er-Staffel) erhöht das die Chancen auf den Klassenerhalt deutlich – und ein wenig für den SV Reislingen/Neuhaus, der als 15. allerdings noch zwei Mannschaften überflügeln müsste. Die Landesliga wird übrigens wie in der laufenden Saison mit Überhang (17 Teams) spielen, wenn Gifhorn und Wolfenbüttel absteigen. Es wird keine Aufstiegsrelegation für die Tabellenzweiten der Bezirksliga-Staffeln um einen freien Platz in der Landesliga geben.

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Aber: Wenn Gifhorn und Wolfenbüttel die Oberliga halten, gibt es sogar eine Auswirkung nach ganz unten, wie Jörg Zellmer, Vorsitzender des Bezirks-Spielausschusses, erklärt. Und die betrifft diesmal Wolfsburg. Es darf dann aus den Kreisen einen zwölften Aufsteiger geben. Und den darf in diesem Jahr, so sieht es die Spielordnung vor, der Fußball-Kreis Wolfsburg stellen. Neben Spitzenreiter VfB Fallersleben (40 Punkte/15 Spiele) haben damit nun auch der TSV Heiligendorf (14 Spiele/36 Punkte), und der ESV Wolfsburg (16 Spiele/35 Punkte) gute Aufstiegschancen. Letztlich allerdings müssen viele Fälle eintreten, alls Klubs müssen erst einmal ihre Hausaufgaben machen, versuchen, das Bestmögliche herauszuholen. Sascha Mrozek, Spartenleiter des TSV Heiligendorf, stellt treffend fest, was eigentlich für alle gilt: „Wir werden versuchen, so lange wie möglich Druck auf das oder die vor uns platzierten Teams auszuüben und dann sehen wir, was herauskommt.“ Es lohnt sich allerdings jetzt noch mehr, den heimischen Klubs in den höheren Klassen die Daumen zu drücken.

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