10. Juni 2017 / 18:22 Uhr

Wenn die Spielzeit schon vorab halbiert wird: Das Promispiel beim Leipziger Cup

Wenn die Spielzeit schon vorab halbiert wird: Das Promispiel beim Leipziger Cup

Antje Henselin-Rudolph
Leipziger Volkszeitung
Im Promispiel standen sich der FC Leipziger Cup und der FC Landtag gegenüber. (@Alexander Prautzsch) (1)
Für den FC Leipziger Cup am Ball: Thorsten Görke. © Alexander Prautzsch
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Der Schlagabtausch zwischen dem FC Leipziger Cup und dem FC Landtag hatte am Ende einen klaren Sieger.

Leipzig. Am Ende gab es einen klaren Sieger. Der FC Leipziger Cup setzte sich am Samstag nach 30 umkämpften Minuten in der Frühnachmittagssonne 4:2 gegen den FC Landtag durch. Die Tore für das gemischte Team aus verdienten Kickern von einst, Vertretern der Leipziger Gruppe und des Sportbuzzers erzielten Marc-Calvin Dünkel (2), Marco Weichert und David Bergner.

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Im Promispiel standen sich der FC Leipziger Cup und der FC Landtag gegenüber. (@Alexander Prautzsch) (8) Zur Galerie
Im Promispiel standen sich der FC Leipziger Cup und der FC Landtag gegenüber. (@Alexander Prautzsch) (8) © Alexander Prautzsch

Ursprünglich waren 2 x 30 Minuten Spielzeit avisiert. War es die Sonne, war es der kritische Blick auf die eigene Kondition? Recht schnell hatten sich die Kontrahenten auf eine Reduzierung geeinigt. Unterdessen war Uwe Schlieder, Geschäftsführer des Fußballverbandes der Stadt Leipzig, auf der Suche nach Handschuhen. Mangels Freiwilliger fiel ihm die Rolle des Torhüters zu. Sein Gegenüber vom FC Landtag half freundlich aus. Im Spiel hatte Schlieder dann durchaus zu kämpfen, wirkte nicht immer allzu souverän. Kommentator Roman Knoblauch hatte seine Freude daran. Denn traditionell müssen die Akteure beim Promispiel reichlich Spott von der Seitenlinie über sich ergehen lassen.

Der FC Landtag hatte unterdessen reichlich Mühe, fand nur schwer in die Partie. Zunächst hatten die parlamentarischen Kicker zu zehnt angefangen, trotz vorhandener Wechselspieler. Erst später bemerkten sie den Irrtum. Unterdessen war Markus Wulftange auf Seiten des Leipziger-Cup-Teams schon vom Platz gehumpelt - Verletzung in der Anfangsphase. Es entwickelte sich eine Art Abnutzungskampf, in dem die Gastgeber mehr Spielanteile und Möglichkeiten in Serie hatten. Das 4:2 am Ende war die logische Folge. Roman Knoblauch fasste salopp zusammen: "Die Politik lebt noch. Diese Botschaft nehmen wir heute mit nach Hause."

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Team Leipziger Cup: Thorsten Görke; Lars Müller; Bernhard Kaltefleiter; Markus Wulftange; Detlef Schößler; Benjamin Schmidt; Marco Weichert; Frank Pohl; Alexander Lohse; Frank Müller; Uwe Schlieder; David Bergner; John Winkler; Marc-Calvin Dünkel.