17. September 2021 / 16:46 Uhr

"Wenn er Stammspieler werden will..." - BVB-Trainer Marco Rose stellt "klare Forderung" an Donyell Malen

"Wenn er Stammspieler werden will..." - BVB-Trainer Marco Rose stellt "klare Forderung" an Donyell Malen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Trainer Marco Rose (links) erwartet eine Leistungssteigerung von Donyell Malen.
BVB-Trainer Marco Rose (links) erwartet eine Leistungssteigerung von Donyell Malen. © IMAGO/RHR-Foto/Getty (Montage)
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Donyell Malen kommt bei Borussia Dortmund noch nicht recht in Schwung. Marco Rose erklärt, was dem 30-Millionen-Transfer noch fehlt. Der BVB-Trainer zeigt sich weiter geduldig, macht dem Stürmer aber auch eine deutliche Ansage.

Sieben Pflichtspiel-Einsätze, null Tore, null Vorlagen: Trotz seiner zuletzt ansteigenden Formkurve läuft Donyell Malen den Erwartungen bisher hinterher. 30 Millionen Euro hatte Borussia Dortmund im Sommer für die Dienste des 22-jährigen Stürmers an die PSV Eindhoven überwiesen. Marco Rose mahnte zwar zuletzt, bei der Bewertung von Malens Leistungen "nicht immer nur auf das Preisschild" zu schauen - doch am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel am Sonntag gegen Union Berlin wurde der BVB-Trainer mit Blick auf Malen deutlich.

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"Wenn er auf Dauer Stammspieler dieser Mannschaft sein will, muss er sich im Spiel gegen den Ball verbessern", sagte Rose: "Wir geben ihm Zeit. Aber das ist eine klare Forderung." Der 45-Jährige weiter: "Es geht für ihn darum, 90 Minuten stabil zu bleiben und sich an das höhere Niveau zu gewöhnen:" Dass dies gelingen kann, habe Malen zuletzt bereits angedeutet, betonte Rose und verwies auf eine Szene beim Champions-League-Auftakt bei Besiktas Istanbul am vergangenen Mittwoch (2:1), als der Niederländer seinem Gegenspieler nach einer Finte blitzschnell mehrere Meter enteilt war.

Was in ihm steckt, hatte Malen in der vergangenen Saison in Eindhoven regelmäßig bewiesen. An der Seite von Mario Götze waren dem niederländischen Nationalspieler 19 Tore in 32 Eredivisie-Einsätzen gelungen. Grund genug für den BVB, um den 22-Jährigen zu werben und ihm am Ende mit einem Vertrag bis 2026 auszustatten.