23. September 2020 / 07:20 Uhr

Wer hat ein Anrecht auf Derby-Tickets? Hannover 96 droht Kartenwirbel

Wer hat ein Anrecht auf Derby-Tickets? Hannover 96 droht Kartenwirbel

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Zum Derby gegen Eintracht Braunschweig darf Hannover 96 9.800 Zuschauer in die HDI Arena lassen.
Zum Derby gegen Eintracht Braunschweig darf Hannover 96 9.800 Zuschauer in die HDI Arena lassen. © imago images/Christian Schroedter
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Zum Derby gegen Eintracht Braunschweig am 3. Oktober darf Hannover 96 9.800 Zuschauer in die HDI-Arena lassen - der Vorverkauf beginnt am Donnerstag. Doch wer bekommt die Tickets? Bislang dürfen nur die 19.000 Dauerkartenbesitzer der Vorsaison mitmachen. Der Vorstand des 96-Vereins fordert allerdings, dass auch Mitglieder ohne Dauerkartenhintergrund eine Chance auf die Tickets haben... 

9800 Zuschauer darf 96 am 3. Oktober gegen Braunschweig in die HDI-Arena lassen – am Donnerstag um 10 Uhr beginnt die Online-Verkaufsphase für jeweils zwei Derby-Tickets, mitmachen dürfen allein die rund 19 000 Dauerkartenbesitzer der Vorsaison.

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Jetzt gibt es aber Ärger um die Art der Vergabe – der Vorstand des 96-Vereins fordert, dass auch Mitglieder ohne Dauerkartenhintergrund eine Chance auf die Tickets haben – das wären mehrere tausend mögliche Bewerber.

Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig: Die Geschichte des Derbys in Bildern

Wenn man Hannoveraner und Braunschweiger nach den Derbys ihrer Fußballvereine fragt, dann lautet die Antwort meist: Es gibt nur eines! Gemeint ist das Niedersachsen-Derby, Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig. Treffen diese Vereine aufeinander, dann brennt es auf und neben dem Platz. Wir werfen einen Blick auf die bewegte Geschichte dieses großen Fußballderbys. Zur Galerie
Wenn man Hannoveraner und Braunschweiger nach den Derbys ihrer Fußballvereine fragt, dann lautet die Antwort meist: "Es gibt nur eines!" Gemeint ist das Niedersachsen-Derby, Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig. Treffen diese Vereine aufeinander, dann brennt es auf und neben dem Platz. Wir werfen einen Blick auf die bewegte Geschichte dieses großen Fußballderbys. ©

Hinweis auf das Zwei-Säulen-Modell

In einer Mail des Vorstands wird auf das „Zwei-Säulen-Modell aus den 96-Welten aus Profifußball und Sportverein“ hingewiesen. Es gebe dabei die schriftliche Zusage von 96-Profiboss Martin Kind, dass Mitglieder „ein exklusives Vorkaufsrecht auf den Erwerb je nach Verfügbarkeit von maximal zwei Eintrittskarten“ hätten.

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Von der 96-Profifirma gab es zum Ticket-Wirbel am Dienstag keine Stellungnahme, am heutigen Mittwoch wird eine offizielle Reaktion erwartet. Insider, die um das angespannte Verhältnis zwischen Kind und dem Sportvereinsvorstand wissen, rechnen sogar mit juristischen Schritten, wenn 96 bei der bisher geplanten Linie bleibt.