16. April 2019 / 08:26 Uhr

Wer wird Jan Schlaudraffs neuer Boss bei Hannover 96?

Wer wird Jan Schlaudraffs neuer Boss bei Hannover 96?

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Jonas Boldt (von links), Markus Krösche und Dietmar Beiersdorfer sind Kandidaten für die Heldt-Nachfolge.
Jonas Boldt (von links), Markus Krösche und Dietmar Beiersdorfer sind Kandidaten für die Heldt-Nachfolge. © imago/Jan Huebner/Eibner/Getty Images/Collage
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Jan Schlaudraff nahm am Montag seine Arbeit als Manager bei Hannover 96 auf. Bis ein neuer Sportchef gefunden wird, übernimmt Schlaudraff interimsweise. Das sind die drei heißesten Kandidaten.

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Wer ist hier der Boss? Klar, Martin Kind. Jan Schlaudraff wird sich in den kommenden Wochen mit dem Profiboss absprechen, was die nächsten Schritte angeht. So lange schaltet und waltet Schlaudraff. Dessen direkter Vorgesetzter soll im Mai vorgestellt werden: ein Schwergewicht, aber nicht aus der Generation Reiner Calmund.

Jan Schlaudraff - seine Karriere in Bildern:

Das Fußballspielen lernte Jan Schlaudraff bei seinem Heimat und Jugendverein VfB Wissen. Über die Station Hassia Bingen landete der Angreifer 2002 bei Bundesligist Borussia Mönchengladbach. Bei den Fohlen konnte sich der damals 18-Jährige allerdings nicht wirklich durchsetzen - für die Profis machte Schlaudraff in knapp drei Jahren nur elf Spiele, eine direkte Torbeteiligung gelang ihm dabei nicht.  Zur Galerie
Das Fußballspielen lernte Jan Schlaudraff bei seinem Heimat und Jugendverein VfB Wissen. Über die Station Hassia Bingen landete der Angreifer 2002 bei Bundesligist Borussia Mönchengladbach. Bei den Fohlen konnte sich der damals 18-Jährige allerdings nicht wirklich durchsetzen - für die Profis machte Schlaudraff in knapp drei Jahren nur elf Spiele, eine direkte Torbeteiligung gelang ihm dabei nicht.  ©
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Die Kandidaten

Der von mehreren Seiten empfohlene Kandidat Markus Krösche (38) wird mittlerweile so viel für seine Arbeit in Paderborn gelobt, dass auch andere Klubs Interesse haben. Krösche ist Ricklinger, er wechselte als Jugendlicher zu Werder Bremen. In Paderborn wurde er Rekordspieler und Aufstiegsmanager und ist aktuell Sportchef eines Aufstiegskandidaten. Kurz: Krösche ist auf dem Managermarkt in etwa das, was Marco Rose auf dem Trainermarkt ist: heiße Ware, die aber Ablöse kosten würde. Martin Kind hat Interesse bestätigt.

Genau wie bei Dietmar Beiersdorfer (55), der ist frei zurzeit – und der erfahrenste Geschäftsführer-Kandidat. Ab 2002 war er Sportvorstand, beim HSV, Kopf des Red-Bull-Fußballsystems und Sportchef in St. Petersburg. Mit ihm könnte auch in Hannover etwas zu bewegen sein.

Oder wird es Jonas Boldt (37), der Ziehsohn Rudi Völlers, der den Krieger Arturo Vidal für Leverkusen entdeckt haben soll. Boldt hört zum 1. Juli offiziell in Leverkusen auf. Alle drei Kandidaten haben ein abgeschlossenes Wirtschaftsstudium.

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