08. April 2021 / 14:43 Uhr

"Werde ich nicht": Adi Hütter vermeidet weiter Treuebekenntnis zu Eintracht Frankfurt

"Werde ich nicht": Adi Hütter vermeidet weiter Treuebekenntnis zu Eintracht Frankfurt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Genervt von Fragen nach seiner Zukunft: Frankfurt-Trainer Adi Hütter.
Genervt von Fragen nach seiner Zukunft: Frankfurt-Trainer Adi Hütter. © Lars Baron/Getty Images
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Geht er oder bleibt er? Über seine Zukunft bei Eintracht Frankfurt lässt Adi Hütter derzeit die anderen spekulieren. Ein Thema in der Mannschaft sei es nicht, versichert er. Zu seinem Werdegang würde ein Abgang nach dem möglicherweise größten Erfolg aber passen.

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Der erstmalige Einzug in die Champions League ist ganz nah - und doch muss Eintracht Frankfurt im Sommer den Verlust seiner kompletten Führungsriege befürchten. Der Abgang von Bruno Hübner ist schon fix, Sportvorstand Fredi Bobic will trotz eines Vertrags bis 2023 ebenfalls weg und auch Trainer Adi Hütter will sein Ende Februar geäußertes klares Bekenntnis („Ich bleibe!“) trotz hervorragender sportlicher Perspektive derzeit nicht mehr in dieser Deutlichkeit wiederholen.

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Auf die Frage, ob er die Journalisten zu seinen Zukunftsplänen ein bisschen erhellen könne, antwortete der Österreicher am Donnerstag: „Nein, werde ich nicht. Ich werde mich nicht immer wiederholen, sondern ich werde weiter genau das tun, was ich bisher gemacht habe. Ich werde mich aufs Wesentliche konzentrieren und das ist der VfL Wolfsburg.“ In der Mannschaft habe ihn noch keiner auf das Thema angesprochen. „Die Fragen kommen alle von außen“, bekräftigte Hütter.

Der Erfolgscoach der Hessen war in der vergangenen Woche als Nachfolger von Marco Rose bei Borussia Mönchengladbach gehandelt worden und vermeidet es seither, einen Verbleib am Main über diesen Sommer hinaus mit seinen Worten noch einmal zu bestätigen.

Vor dem Spitzenspiel gegen Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky), mit dem die Eintracht bis auf einen Punkt an Rang drei heranrücken kann, wirkt Hütter von den Gerüchten genervt: „Ich habe nicht immer wieder Lust, dass sich viele Menschen Gedanken machen und mir Ratschläge geben, was ich tun soll. Fakt ist, dass ich mich auf das Wesentliche konzentriere.“ Nachdem er 2018 schon die Young Boys Bern als Meister verließ, wäre es nicht untypisch, auch in Frankfurt nach einem solchen Riesenerfolg weiterzuziehen.