26. Januar 2020 / 17:23 Uhr

Werder Bremen unterliegt 1899 Hoffenheim mit 0:3 - Gegentor mal wieder nach einer Ecke

Werder Bremen unterliegt 1899 Hoffenheim mit 0:3 - Gegentor mal wieder nach einer Ecke

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Vorentscheidung: Christoph Baumgartner erzielt per Hacke die Hoffenheimer 2:0-Führung.
Die Vorentscheidung: Christoph Baumgartner erzielt per Hacke die Hoffenheimer 2:0-Führung. © 2020 Getty Images
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Heimklatsche für Werder Bremen: Gegen 1899 Hoffenheim musste sich die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt vor eigenem Publikum mit 0:3 geschlagen geben. Ein Klaassen-Eigentor nach einer Ecke brachte die Niederlage auf den Weg. Dann trafen Baumgartner und Adamyan. 

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Werder Bremen hat das erste Bundesliga-Heimspiel im Jahr 2020 am Sonntag mit 0:3 gegen 1899 Hoffenheim verloren. Davy Klaassen unterlief am 19. Spieltag in der 65. Minute ein Eigentor - es war bereits das neunte Gegentor, das Werder nach einer Ecke hinnehmen musste. Christoph Baumgartner erhöhte per Hacke in der 79. Minute. Sargis Adamyan besorgte in der 82. Minute sogar noch mit einem abgefälschten Schuss das 3:0. Während die TSG in der Tabelle auf Platz sieben vorrückte, bleibt Werder auf dem Relegationsplatz stehen. Für das Team von Trainer Florian Kohfeldt war es bereits die sechste Saisonniederlage im Weserstadion.

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Bei den Bremern stand erneut Winter-Neuzugang Kevin Vogt in der Startelf, trotz der beim 1:0-Sieg erlittenen Gehirnerschütterung zum Rückrundenauftakt gegen Fortuna Düsseldorf vor einer Woche. Auch Leonardo Bittencourt, wie Vogt aus Hoffenheim zu Werder ausgeliehen, stand von Anfang an auf dem Platz. Zudem ersetzte Milos Veljkovic den gesperrten Niklas Moisander. Bei den Gästen hatte Trainer Alfred Schreuder den israelischen Angreifer Munas Dabbur erstmals in die Anfangsformation beordert. Dabbur war im Winter vom FC Sevilla nach Hoffenheim gewechselt (so lief der Transfer ab).

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Und Vogt hatte die erste nennenswerte Chance, als er den Ball in der 13. Minute nach einer Hereingabe von Milot Rashica über das Tor des Hoffenheimer Keepers Oliver Baumann köpfte. Noch eine bessere Einschussmöglichkeit hatte kurz darauf TSG-Angreifer Andrej Kramaric, der nach einem gravierenden Fehlpass von Werder-Kapitän Davy Klaassen freigespielt wurde, seinen Abschluss aber neben das Bremer Tor setzte.

Klaassen-Blackout vor dem 0:1

Im zweiten Durchgang kam Dabbur per Kopf (52.) zu einer guten Hoffenheimer Chance, scheiterte aber aus kurzer Distanz. Auf der anderen Seite sorgte ein abgefälschter Ball von Maximilian Eggestein für etwas Gefahr (57.). In der 65. Minute war es dann wieder mal eine Ecke, die zu einem Bremer Gegentreffer führte, zum insgesamt schon neunten Mal in dieser Saison. Klaassen bekam den Ball im eigenen Fünfer nicht geklärt, bugsierte ihn stattdessen über die eigene Torlinie. Werder machte anschließend zwar mehr Dampf, allerdings ohne zwingend zu werden. Stattdessen schraubte Hoffenheim den Auswärtssieg noch in die Höhe: Erst traf Baumgartner per Hacke, dann Adamyan per abgefälschtem Schuss.