12. September 2020 / 22:39 Uhr

Sargent und Chong treffen für Werder: Bremen müht sich gegen Carl Zeiss Jena in die nächste Pokalrunde

Sargent und Chong treffen für Werder: Bremen müht sich gegen Carl Zeiss Jena in die nächste Pokalrunde

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Josh Sargent köpfte Werder Bremen in der ersten Pokalrunde bei Carl Zeiss Jena mit 1:0 in Führung, Tahith Chong legte kurz vor Spielende das 2:0 nach.
Josh Sargent köpfte Werder Bremen in der ersten Pokalrunde bei Carl Zeiss Jena mit 1:0 in Führung, Tahith Chong legte kurz vor Spielende das 2:0 nach. © imago images/Jan Huebner
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Werder Bremen hat die Liste der Bundesligisten, die am Samstag in die zweite Runde im DFB-Pokal eingezogen sind, komplettiert. Beim Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena kam die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt zu einem 2:0-Sieg. 

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Werder Bremen hat sich in die zweiten Runde des DFB-Pokals gemüht. Der Bundesligist kam am Samstagabend in der Erstrundenpartie bei Regionalligist FC Carl Zeiss Jena zu einem 2:0-Sieg. Josh Sargent und Neuzugang Tahith Chong erzielten die Treffer in Jena. Damit setzten sich bis auf Hertha BSC, die bereits am Freitag bei Eintracht Braunschweig scheiterte, bislang sämtliche Erstliga-Teams gegen die unterklassigen Gegner durch.

Werder tat sich auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld, wo 1600 Zuschauer zugelassen waren, jedoch gerade im ersten Durchgang schwer, der Favoritenrolle gerecht zu werden. Defensiv agierten die Bremer behäbig, offensiv tasteten sie sich nur vereinzelt vor. Bezeichnend: Rechtsverteidiger Theodor Gebre Selassie war zunächst der gefährlichste Werder-Profi, kam dreimal zum Torabschluss, darunter war ein Treffer an den linken Pfosten in der 18. Minute. Leonardo Bittencourt (20., 30.) und Yuya Osako (27.) verfehlten mit ihren Versuchen aus der Distanz das Jenaer Tor.

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Angreifer Davie Selke brachte kurz vor der Halbzeit noch einen scharfen Schuss auf die kurze Ecke zustande (43.) – Carl-Zeiss-Keeper Lukas Sedlak parierte –, doch dann hatte die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt, die sich teilweise in einer Fünferkette formierte, Glück. Jenas Stürmer Dominic Bock wurde in vollem Lauf im Strafraum zu Fall gebracht, Schiedsrichter Daniel Siebert hatte zuvor jedoch keine Berührung von Gebre Selassie gesehen. Zumindest aber sorgte die Szene für reichlich Diskussionen.

Die zweite Hälfte startete gleich mit zwei Großchancen für Werder. Erst köpfte Selke einen Eckball per Aufsetzer an die Latte (47.), dann entschied sich Angreifer Josh Sargent allein vor Sedlak lieber dafür, dem Gegner den Ball in die Beine zu spielen, als selbst abzuschließen (48.). Nur wenige Momente später machte es der US-Amerikaner jedoch besser, Ludwig Augustinsson flankte, und nun nickte Sargent den Ball über die Linie (49.).

Neuzugang Chong trifft zum 2:0-Endstand

Die Bremer nahmen das Geschehen fortan in die Hand und hätten erhöhen müssen. Nach einem Heber des eingewechselten Davy Klaassen setzte Bittencourt den Ball nur knapp am rechten Pfosten vorbei, Selke stand als Abnehmer im Zentrum frei, beschwerte sich letztendlich jedoch vergeblich (57.).

Der Regionalligist konnte das Tempo des Bundesligisten im zweiten Durchgang nicht mehr mitgehen. Stattdessen kamen die Bremer noch zu weiteren Möglichkeiten. Selke konnte eine Sargent-Flanke nicht richtig platzieren (69.). Der eingewechselte Niclas Füllkrug strahlte mit einem Kopfball noch mal Gefahr aus (76.). Und dann hatte Jena noch die Chance zum Ausgleich. Nach einem Freistoß landete der Ball vor den Füßen von Kapitän René Eckardt – doch Werder-Keeper Jiri Pavlenka konnte die Situation entschärfen. Auf der anderen Seite gelang dem eingewechselten Chong sogar noch ein Tor, auf Klaassen-Vorlage vollendete der Niederländer zum 2:0. Anschließend musste Pavlenka noch einmal parieren.