27. April 2020 / 08:18 Uhr

Innensenator gegen Geisterspiele in Bremen: Spielt Werder in Hannover, Wolfsburg oder Hamburg?

Innensenator gegen Geisterspiele in Bremen: Spielt Werder in Hannover, Wolfsburg oder Hamburg?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Muss Werder Bremen das Weser-Stadion für seine Heimspiele demnächst verlassen?
Muss Werder Bremen das Weser-Stadion für seine Heimspiele demnächst verlassen? © imago images/Philipp Szyza
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Weil der Bremer Innensenator sich bislang gegen Geisterspiele im Weser-Stadion ausgesprochen hat, erwägt Werder einen Umzug bei einem möglichen Neustart in der Bundesliga. Drei Städte kommen dafür wohl in Frage. 

Werder Bremen denkt über einen Umzug beim möglichen Neustart der Bundesliga nach. „Wenn es so sein sollte, dass wir nicht in Bremen spielen können, müsste man nach Alternativspielorten Ausschau halten“, sagte Werder-Boss Klaus Filbry bei Radio Bremen: „Davon gehen wir aber nicht aus.“ Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hat sich bisher gegen Geisterspiele im Weser-Stadion ausgesprochen.

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Der Bremer Innensenator hatte bereits das ursprünglich für den 16. März geplante Heimspiel ohne Zuschauer gegen Bayer Leverkusen abgesagt. Zu den Streitpunkten zwischen dem Erstligisten und Mäurer gehört zudem die Beteiligung an den Polizeikosten bei Risikospielen. Als mögliche Ausweichstandorte für die Werder-Heimspiele kämen laut Bild Hannover, Wolfsburg oder Hamburg infrage.

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Filbry: Werder sucht Investor

Werder hatte erst kürzlich für Schlagzeilen gesorgt, weil der Klub aufgrund der Corona-Krise erstmals seit 2003 Schulden aufnehmen muss. Das kündigte Werder-Geschäftsführer Klaus Filbry bereits an. Zudem gab er bekannt, dass der Verein nach einem Investor sucht. In den vergangenen Wochen sei es dem Verein gelungen, gemeinsam mit den Banken die Liquidität bis zum Frühherbst abzusichern, sagte Filbry am Freitag in einem Podcast der Vereinsseite zu den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Insgesamt droht Werder angeblich ein Verlust von 45 Millionen Euro.