03. Mai 2021 / 16:54 Uhr

"Völliger Quatsch!": Clemens Fritz reagiert auf Gerüchte um vorzeitigen Werder-Abschied von Kohfeldt

"Völliger Quatsch!": Clemens Fritz reagiert auf Gerüchte um vorzeitigen Werder-Abschied von Kohfeldt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Florian Kohfeldts Abschied bei Werder gilt als sicher. Lizenzspieler-Chef Clemens Fritz will davon nichts hören.
Florian Kohfeldts Abschied bei Werder gilt als sicher. Lizenzspieler-Chef Clemens Fritz will davon nichts hören. © IMAGO / Nordphoto / Joachim Sielski (Montage)
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Die Spekulationen um einen vorzeitigen Abschied von Trainer Florian Kohfeldt bei Werder Bremen nach dieser Saison nahmen zuletzt zu. In einer Medienrunde am Montag reagierte Lizenzspieler-Chef Clemens Fritz auf die Gerüchte, nach denen eine Trennung bereits beschlossene Sache sei – und erklärte auch, wo Werder die Quarantäne verbringen will.

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Werder Bremens Lizenzspieler-Chef Clemens Fritz hat Spekulationen zurückgewiesen, ein Abschied von Trainer Florian Kohfeldt nach dieser Saison sei bereits beschlossene Sache. "Das ist völliger Quatsch", sagte Fritz in einer Online-Medienrunde am Montag. "Fakt ist, dass er Vertrag bis 2023 hat. Wir haben in den Gesprächen zuletzt nicht einmal über die neue Saison gesprochen. Wir legen den Fokus auf die nächsten Wochen, alles andere sollte uns aktuell nicht interessieren", sagte der Ex-Profi.

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Kohfeldt war von den Verantwortlichen nach sieben Liga-Niederlagen in Serie öffentlich infrage gestellt worden und hatte nach dem 1:3 bei Union Berlin erst einmal nur eine Job-Garantie für das Halbfinale im DFB-Pokal gegen RB Leipzig am vergangenen Freitag erhalten. Trotz des Ausscheidens bekannten sich die Bremer Bosse aufgrund der kämpferisch überzeugenden Leistung des Teams danach zu Kohfeldt. Allerdings gilt es als höchst wahrscheinlich, dass sich die Wege nach dieser Saison unabhängig vom Ausgang der Spielzeit trennen werden. Werder hat als Tabellen-14. aktuell nur einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz. Schon in der vergangenen Saison hatten sich die Grün-Weißen erst in der Relegation gerettet.

"Natürlich werden wir nach der Saison eine klare Analyse machen. Das ist unsere Pflicht, und dann werden wir sehen", sagte Fritz zur Zukunft von Kohfeldt. Der Coach hatte ein Ende der Zusammenarbeit nach dem Spiel gegen Leipzig angedeutet. "Ich will das Ganze hier, die Saison, vernünftig zu Ende bringen", hatte Kohfeldt gesagt - und dabei schon sehr nach Abschied geklungen. Werder trifft noch auf Leverkusen, Augsburg und Mönchengladbach.

Fritz gibt Einblicke in Quarantäne-Plan

Auf diesen Endspurt will sich das Team offenbar in einem Hotel außerhalb von Bremen einstimmen. Die Deutsche Fußball Liga hatte allen Bundesliga-Klubs eine Quarantäne vorgeschrieben, um die Gefahr von positiven Corona-Fällen zu umgehen. "Es kann auch sein, dass wir nach dem Spiel in Augsburg ein paar Tage in Süddeutschland bleiben", sagte Profi-Boss Fritz. Am 15. Mai, dem vorletzten Spieltag, sind die Bremer in Augsburg zu Gast, am letzten Spieltag empfangen sie Mönchengladbach. "Wir prüfen derzeit, ob wir vielleicht erst am Freitag vor dem Spiel gegen Gladbach nach Bremen zurückkehren", sagte Fritz. Die Verantwortlichen wollen damit den Teamgeist weiter stärken und den Spielern zudem etwas Abwechslung bieten. Die Tage vor dem Spiel in Augsburg werden die Grün-Weißen von Mittwoch bis Freitag im Parkhotel Bremen verbringen.