12. Januar 2020 / 07:56 Uhr

Werder-Trainer Florian Kohfeldt mahnt: Bremen-Abstieg "im Bereich des Möglichen"

Werder-Trainer Florian Kohfeldt mahnt: Bremen-Abstieg "im Bereich des Möglichen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Florian Kohfeldt steckt mit Werder Bremen im Abstiegskampf
Trainer Florian Kohfeldt steckt mit Werder Bremen im Abstiegskampf © Getty Images
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Werder Bremen steht nach der schlechtesten Hinrunde der Vereinsgeschichte zur Winterpause auf einem Abstiegsplatz. Jetzt hat Trainer Florian Kohfeldt eingeräumt, dass der Abstieg droht. Außerdem räumt er Fehler ein - gibt sich aber kämpferisch.

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Vorletzter in der Bundesliga-Tabelle, nur 14 Punkte - Werder Bremen hat die schlechteste Hinrunde der Vereinsgeschichte hinter sich. Und das ist auch an Werder-Trainer Florian Kohfeldt nicht vorbeigegangen: "Es steht nirgends geschrieben, dass Werder nicht absteigen darf. Das ist im Bereich des Möglichen. Wichtig ist, sich das zu vergegenwärtigen", sagte Kohfeldt in einem Interview mit der Bild am Sonntag auf die Frage, ob ein Abstieg für ihn persönliche eine Schmach wäre. Dennoch bleibt Kohfeldt kämpferisch: "Das heißt aber nicht, dass ich mich mit dem Abstieg aktiv beschäftige."

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Kohfeldts Job ist trotz der Lage bisher - zumindest öffentlicht - noch nicht in Gefahr geraten. Und das will der ehrgeizige Coach zurückzahlen: "Dieser Rückhalt führt bei mir nicht dazu, dass ich mich darauf ausruhe. Ich bin mit 110 Prozent dabei und kein Stück gelassen. Ich werde alles dafür tun, Werder unten rauszuführen." Wenn die Situation eintrete, dass "ich dem Erfolg im Wege stehe", dann müsste man sich zusammensetzen, so Kohfeldt - "aber diese Situation wird nicht eintreten".

Kohfeldt räumt Fehler in der Kaderplanung ein: "Da kann nicht alles richtig gewesen sein"

An ihm persönlich geht die prekäre Situation trotzdem nicht spurlos vorbei. Der 37-Jährige kämpft durch die Sorgen mit seiner Ernährung: "Wenn ich Stress habe, esse ich zwischendurch viel und achte nicht so gut auf meine Ernährung", sagte er. Schlafprobleme habe er durch den derzeit fehlenden Erfolg mit seinem Club allerdings nicht. "Da habe ich großes Glück. Ich kann immer und überall schlafen", sagte er.

Mit Max Kruse hat den Nord-Klub im Sommer ein Führungsspieler verlassen. Ein Grund für den Einbruch? "Wir wussten, dass wir ihn auch in der Teamstruktur ersetzen müssen, deswegen holten wir einen positiv verrückten Charakter wie Niclas Füllkrug, der dann ausfiel", erklärt Kohfeldt, gesteht aber auch: "Andererseits haben wir die schlechteste Hinrunde der Vereinsgeschichte gespielt. Da kann nicht alles richtig gewesen sein." Dennoch habe man die Situation im Sommer keineswegs unterschätzt, glaubt Kohfeldt.

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Werder-Endspiel gegen Düsseldorf? Nein, aber...

Zum Rückrundenauftakt geht es für Bremen am nächsten Samstag bei Abstiegsgegner Fortuna Düsseldorf. Für Kohfeldt zwar kein Endspiel, eine Niederlage solle sich seine Mannschaft dort aber trotzdem besser nicht leisten: "Es müsste danach wieder eine Energieleistung her, um sich aufzubauen."

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