17. Februar 2020 / 11:11 Uhr

Werder-Stürmer Davie Selke verteidigt Trainer Florian Kohfeldt in der Krise: "Er brennt jedes Mal aufs Neue"

Werder-Stürmer Davie Selke verteidigt Trainer Florian Kohfeldt in der Krise: "Er brennt jedes Mal aufs Neue"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Davie Selke (r.) ist weiterhin von den Qualitäten von Coach Florian Kohfeldt überzeugt. 
Davie Selke (r.) ist weiterhin von den Qualitäten von Coach Florian Kohfeldt überzeugt.  © imago images/Nordphoto/Montage RND
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Florian Kohfeldt hat zur Zeit keinen leichten Job. Mit seinem Klub Werder Bremen steht der Trainer auf einem Abstiegsplatz, die jüngsten Leistungen des Teams sind verheerend. Neuzugang Davie Selke stellt sich jedoch vor seinen Coach. 

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Nach der jüngsten Pleite gegen RB Leipzig (0:3) schwebt Werder Bremen mehr denn je in akuter Abstiegsnot. Trotz der katastrophalen Bilanz (sieben der letzten acht Ligaspiele gingen verloren) halten die Klub-Bosse weiterhin an Trainer Florian Kohfeldt fest. Und auch Neuzugang Davie Selke stellt sich vor den Coach. "Das ist natürlich auch für ihn eine neue Phase. Aber meiner Meinung nach, macht er es gut. Er brennt jedes Mal aufs Neue, stellt uns optimal auf den Gegner ein", sagte der Neuzugang, der in der Winterpause von kam Hertha BSC, im NDR Sportclub.

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Selke lobt Kohfeldt: "Tut alles, um aus der Situation herauszukommen"

Selke begrüßt das Vertrauen von Sportchef Frank Baumann und Vorstands-Boss Marco Bode in Kohfeldt, die mit dem Coach notfalls sogar in Liga zwei gehen würden. "Er tut alles, um aus der Situation herauszukommen. Und ich finde es stark, wie der Verein ihn unterstützt", so der Hoffnungsträger der Bremer. Selke sprach auch über seine Beweggründe zu Werder zurückzukehren. "Bremen ist ein besonderer Klub für mich. Ich bin wirklich sehr froh, dass ich wieder hier sein darf und der Mannschaft helfen kann", sagte der kopfballstarke Offensivmann.

Auch Kohfeldt glaubt weiterhin an den Klassenerhalt. Das große Vertrauen zwischen Baumann und Kohfeldt ist für den Trainer entscheidend bei der Bewältigung der Krise: "Dass wir uns lange kennen, würde sogar dazu führen, dass wir uns viel früher die Wahrheit sagen würden, wenn das Gefühl nicht mehr da wäre, als bei einem rein professionellen Verhältnis."

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Bitter für Werder: Vogt und Bartels fallen aus

In den kommenden Partien wird es für Werder jedoch nicht einfacher. Abwehrmann Kevin Vogt, den Werder ebenfalls in der Winterspause von der TSG Hoffenheim verpflichtete, wird Bremen in den Spielen gegen den BVB und Eintracht Frankfurt nicht zur Verfügung stehen. Der Verteigiger fällt aufgrund einer Oberschenkelverletzung aus. Auch Fin Bartels wird den Werderanern in der kommenden Zeit nicht helfen können. Der Offensivmann hat Adduktorenprobleme.