17. Dezember 2019 / 20:21 Uhr

Werder Bremen mit Heim-Debakel gegen Mainz 05 - Druck auf Trainer Florian Kohfeldt wächst

Werder Bremen mit Heim-Debakel gegen Mainz 05 - Druck auf Trainer Florian Kohfeldt wächst

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nach einer desolaten Heimpleite gegen Mainz 05 wackelt der Stuhl von Trainer Florian Kohfeldt (r.) bei Werder Bremen.
Nach einer desolaten Heimpleite gegen Mainz 05 wackelt der Stuhl von Trainer Florian Kohfeldt (r.) bei Werder Bremen. © imago images/Nordphoto
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Werder Bremen ist gegen Mainz 05 böse unter die Räder gekommen und rutscht immer tiefer in die Krise. Robin Quaison sorgte mit einem Dreierpack für den Sieg der Gäste und dafür, dass Werder-Trainer Florian Kohfeldt immer mehr unter Druck gerät.

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Werder Bremen rutscht nach einer weiteren desolaten Vorstellung immer tiefer in die Krise. Drei Tage nach der 1:6-Packung beim FC Bayern wurden die Hanseaten im heimischen Weserstadion auch von Mainz 05 vor allem im ersten Durchgang streckenweise vorgeführt und unterlagen 0:5 (0:4). Trotz der bisherigen Treuebekenntnisse der Klubbosse dürfte damit auch Trainer Florian Kohfeldt zunehmend in Bedrängnis geraten. Schließlich gewannen die mit Europa-Ambitionen in die Saison gestarteten Bremer nur eines ihrer vergangenen zwölf Bundesliga-Spiele und finden sich im Abstiegskampf wieder. Zum Jahresabschluss am kommenden Samstag geht es zum Kellerduell zum 1. FC Köln.

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Kohfeldt hatte vor der Partie gegen die Mainzer von seiner Mannschaft gefordert, dass eigene Tor "ein Stück weit mit dem eigenen Leben zu verteidigen" - Worte, die offenbar ins Leere liefen. Der überragende Robin Quaison schnürte schon vor der Pause einen Dreierpack (10., 19. und 39.). Unterbrochen wurde die Gala des schwedischen Nationalspielers einzig von einem Treffer, der angesichts der derzeitigen Bremer Situation perfekt ins Bild passte. Torhüter Jiri Pavlenka traf auf kuriose Weise ins eigene Netz (15.).

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Nach einer langen Flanke des ehemaligen Werder-Profis Levin Öztunali sprang Bremens Milos Veljkovic der Ball ans Schienbein und von dort an den Pfosten des eigenen Tores. Pavlenka, der sich gestreckt hatte, um die Kugel abzufangen, sprang der Ball an den Rücken und von dort schließlich ins Netz. Ein Billard-Tor mit Slapstick-Charakter. Den Mainzer war dies herzlich egal. Sie drückten weiter aufs Tempo und machten die drei Punkte schon vor dem Seitenwechsel so gut wie klar. Im zweiten Durchgang setzte Jean-Philippe Mateta dann den Schlusspunkt (82.).

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Es war die passende Antwort auf das 0:4 am vergangenen Samstag gegen Borussia Dortmund und der dritte Sieg im fünften Spiel unter dem neuen Trainer Achim Beierlorzer. In der Tabelle schoben dich die Rheinhessen eine weiteres kleines Stück in Richtung des gesicherten Mittelfeldes.