20. Juni 2022 / 06:28 Uhr

Bremen-Stürmer Füllkrug schwärmt: Wie Trainer Ole Werner Argumente für einen Werder-Verbleib liefert

Bremen-Stürmer Füllkrug schwärmt: Wie Trainer Ole Werner Argumente für einen Werder-Verbleib liefert

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Niclas Füllkrug (links) spricht in den höchsten Tönen von Trainer Ole Werner.
Niclas Füllkrug (links) spricht in den höchsten Tönen von Trainer Ole Werner. © IMAGO/Kirchner-Media/Joachim Sielski (Montage)
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Werder Bremen ist zurück in der Bundesliga und bastelt am Kader für die kommende Spielzeit. Laut Stürmer Niclas Füllkrug ist Trainer Ole Werner ein wichtiger Faktor in den Personalplanungen des Klubs und zugleich ein entscheidendes Argument für einen Werder-Verbleib.

Torjäger Niclas Füllkrug empfindet seinen Trainer Ole Werner als großes Plus bei Werder Bremen. Er glaube, "dass Ole für die meisten Spieler ein Grund ist, warum sie sich nach der Saison nicht nach anderen Vereinen umgeschaut haben", sagte der 29-Jährige in einem Interview des Kicker (Montag). Er selbst wolle in Bremen bleiben. Auf die Frage, ob das auch über das Vertragsende 2023 hinaus gelte, antwortete Füllkrug: "Man wird sehen, was in der Vorbereitung noch an Gesprächen geführt wird. Aber mir geht es gut hier. Ich möchte meine Rolle in der Mannschaft eher weiter stärken, als dass ich mich woanders sehe." Füllkrug hatte mit 19 Toren großen Anteil am Aufstieg der Bremer in die Bundesliga.

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Auch für ihn ist der Trainer, der im November 2021 das Amt bei den Hanseaten übernommen hatte, ein wichtiger Faktor. "Er ist sehr umgänglich. Und bis jetzt hatte er einfach immer das richtige Händchen: Wann man einen Spieler eher ruhig anpackt oder doch sagt, es ist kurz vor 12. Das macht er mit einer Art und Weise, die bei der Mannschaft ankommt – das Gefühl habe ich nicht nur bei mir festgestellt", sagt Füllkrug über seinen Chef, mit dem man nun versuchen wolle, auch eine Etage höher erfolgreich zu sein: "Ich habe da keinerlei Zweifel an seiner Person oder seinen Fähigkeiten."

Neben der Person des Trainers sei auch das Ansehen des Klubs ein erhebliches Argument für die Hanseaten, die nach einjähriger Abstinenz ins Oberhaus zurückkehren. "Werder hat immer noch fast die Reichweite eines Champions-League-Klubs, die man sich über einen langen Zeitraum aufgebaut hat, mit sehr viel Erfolg und Sympathie – unfassbar." Diesen "Kredit, den wir noch immer haben von damals" gelte es nun mit Leistung zu rechtfertigen. Werder startet mit einem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg in die neue Bundesliga-Saison.