01. Mai 2021 / 00:00 Uhr

Trotz Pokal-Aus gegen RB Leipzig: Florian Kohfeldt bleibt Trainer von Werder Bremen

Trotz Pokal-Aus gegen RB Leipzig: Florian Kohfeldt bleibt Trainer von Werder Bremen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Florian Kohfeldt soll die Saison mit Werder Bremen zu Ende führen.
Florian Kohfeldt soll die Saison mit Werder Bremen zu Ende führen. © IMAGO/Nordphoto
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Für das Pokal-Endspiel hat es nicht gereicht. Beim 1:2 nach Verlängerung im Halbfinale gegen RB Leipzig zeigte Werder Bremen dennoch eine kämpferische Leistung. Florian Kohfeldt darf deshalb nun auch Trainer bleiben, wie Geschäftsführer Frank Baumann nach dem Spiel bei "Sky" bestätigte.

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Er hat sein Job-Endspiel zwar verloren, aber im Amt bleibt er trotzdem: Werder Bremen will auch die restlichen drei Spiele der Saison mit Trainer Florian Kohfeldt bestreiten. Das bestätigte Geschäftsführer Sport Frank Baumann am Freitagabend nach dem 1:2 nach Verlängerung gegen RB Leipzig, mit dem Werder im Halbfinale aus dem DFB-Pokal ausschied: "Florian wird Trainer bleiben. Wir glauben, dass wir in dieser Konstellation unser Ziel, den Klassenerhalt auch schaffen können und wenn die Mannschaft auch in den nächsten Spielen so auftritt, dann bin ich auch überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen", so Baumann.

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Den Ausschlag für diese Entscheidung hat offenbar die couragierte Leistung der Bremer gegen den Favoriten aus Leipzig gegeben: "Wir haben ein ganz anderes Auftreten gehabt auf dem Platz, einen anderen Spirit", ordnete Baumann die Leistung der Bremer Mannschaft ein. "Es hat gezeigt, dass die Mannschaft lebt, dass Florian in dieser Woche die richtigen Ansätze gefunden hat", befand er. Kohfeldt reagierte in der ARD auf die Entscheidung: "Das freut mich, weil ich die Sache hier zu Ende bringen will. Ich habe viel Energie und ich möchte in der Liga bleiben", blickte er auf die kommenden Wochen. Besonders über den couragierten Auftritt seines Teams freute sich Kohfeldt: "Eine Mannschaft, wie sie heute gespielt hat, kann kein Problem mit dem Trainer haben."

Werder bot dem Bundesliga-Tabellenzweiten Leipzig nahezu über die kompletten 120 Minuten die Stirn und hätte es genauso verdient gehabt, ins Finale einzuziehen. Leonardo Bittencourt (105.+1) hatte nach einem schweren Patzer des Leipziger Abwehrrecken Dayot Upamecano zwischenzeitlich für Werder ausgeglichen, nachdem Hee-Chan Hwang (93.) kurz nach Beginn der Verlängerung für RB getroffen hatte. Joker Emil Forsberg (120.+1)  bescherte den Leipzigern mit seinem Tor schließlich den Finaleinzug. "Das ist extrem bitter", sagte der unglückliche Bremer Torschütze und brach eine Lanze für Trainer Kohfeldt: "Das war ein kleines Zeichen, dass die Mannschaft lebt. Alles andere können wir sowieso nicht entscheiden."

In den verbleibenden drei Spielen steht Kohfeldt in der Bundesliga nun aber vor einer schweren Aufgabe: Die Hanseaten sind auf Platz 14 abgestürzt und haben seit sieben Spielen nicht mehr gewonnen. Und die Aufgaben im Saison-Finale gegen Leverkusen am kommenden Samstag, danach in Augsburg und gegen Gladbach haben es in sich.