01. Dezember 2020 / 11:28 Uhr

Werder-Präsident Hess-Grunewald verteidigt Vertragsgespräche mit Geschäftsführer Baumann

Werder-Präsident Hess-Grunewald verteidigt Vertragsgespräche mit Geschäftsführer Baumann

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Frank Baumann, Geschäftsführer von Werder Bremen, erhält im Klub viel Rückenwind von Präsident Hubertus Hess-Grunewald.
Frank Baumann, Geschäftsführer von Werder Bremen, erhält im Klub viel Rückenwind von Präsident Hubertus Hess-Grunewald. © imago images/foto2press
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Werder Bremen will den Vertrag von Geschäftsführer Frank Baumann schnellstmöglich über 2021 hinaus verlängern. Das brachte dem Klub zuletzt einiges an Kritik ein. SVW-Präsident Hubertus Hess-Grunewald verteidigt die Bestrebungen nun.

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Werder Bremens Präsident Hubertus Hess-Grunewald hat Kritik an der geplanten baldigen Vertragsverlängerung mit Geschäftsführer Frank Baumann zurückgewiesen. "Ich erachte es als zwingend notwendig, dass der Aufsichtsrat jetzt die Gespräche mit Frank Baumann führt", sagte der 60-Jährige in einem Interview des Weser-Kurier. "Wir müssen für die kommende Transferphase und die weitere Entwicklung wissen, wer der Ansprechpartner in diesem so wichtigen sportlichen Bereich ist. Es wäre doch fatal, wenn auf dieser Position erst Ende Mai geklärt werden würde, wer ab 1. Juli die Geschäfte führt."

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Baumanns Vertrag beim Bundesligisten läuft am 30. Juni 2021 aus. Der frühere langjährige Werder-Manager Willi Lemke hatte die angestrebte vorzeitige Verlängerung zuletzt kritisiert - auch weil die neuen Mitglieder des Aufsichtsrates wegen der Corona-Pandemie erst im kommenden Frühjahr gewählt werden können. "Es jetzt schon zu machen, wäre nicht nur ein Affront gegen den neuen Aufsichtsrat, sondern auch gegen die Mitgliederversammlung", hatte Lemke dem Internetportal Deichstube gesagt.

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Baumann fordert Zeit für Umbruch

Baumann strebt einen weiteren Umbruch des Kaders an. Nach der enttäuschenden Vorsaison, in der dem SVW erst über den Umweg der Relegation die Rettung vor dem Absturz in die Zweitklassigkeit gelang, warnt der Ex-Nationalspieler vor einer künftig zu hohen Erwartungshaltung in der Hansestadt. "Wir haben jetzt einen Umbruch herbeigeführt, haben gesagt, dass wir eine junge, entwicklungsfähige Mannschaft aufbauen möchten. Und das braucht Zeit", sagte der 45-Jährige, der bereits als Spieler von 1999 bis 2009 für die Bremer aktiv war und anschließend Funktionär wurde.