31. Mai 2019 / 15:28 Uhr

Weserstadion heißt künftig anders: Werder Bremen verkauft Stadionnamen

Weserstadion heißt künftig anders: Werder Bremen verkauft Stadionnamen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das Weserstadion gehörte bislang zu den wenigen Stadien, die noch ihren ursprünglichen Namen hatten.
Das Weserstadion gehörte bislang zu den wenigen Stadien, die noch ihren ursprünglichen Namen hatten. © imago images / photoarena/Eisenhuth
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Das Weserstadion bekommt einen neuen Namen. Ab 1. Juli 2019 wird die Arena von Werder Bremen nach Informationen von "MeinWerder" einen neuen Namen bekommen. Werder winken dank des Deals mit einem Immobilienunternehmen Zusatzeinnahmen in Millionenhöhe.

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Der SV Werder Bremen bricht mit einer uralten Tradition - und verkauft den Namen des eigenen Stadions. Das berichtet das Portal MeinWerder unter Berufung auf eigene Informationen. Demnach steht der SVW unmittelbar davor, ein Geschäft mit dem Immobilienunternehmen Wohninvest Holding GmbH abzuschließen. Damit würde das ikonische Weserstadion erstmals seit 1947 einen anderen Namen tragen.

Der Verkauf der Rechte, der in Bremen schon seit langer Zeit ein Thema war, spült eine Menge Geld in die klammen Werder-Kassen. Das Unternehmen aus Baden-Württemberg wird wohl etwa drei Millionen Euro pro Jahr zahlen, der Vertrag ist auf zehn Jahre ausgelegt. Bereits seit Jahren hat Werder Bremen nach einem passenden Geldgeber gesucht. Von 2008 bis 2018 hatte das Oldenburger Unternehmen EWE zwar die Namensrechte gehalten, dieses Recht aber nie aktiviert. Ein Nachfolger konnte erst jetzt gefunden werden.

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Neuer Namensgeber: So soll das Weserstadion künftig heißen

Werder gab bisher keine Stellungnahme ab. Das Unternehmen wird seinen Namen nach MeinWerder-Informationen nur hinzufügen, eine komplette Umbenennung des Stadions gibt es somit nicht. Der Name soll ab 1. Juli 2019 "Wohninvest Weserstadion" lauten.

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Damit sinkt die Zahl der Vereine, die keinen Namenssponsor für ihre Arena haben, auf drei. Hertha BSC darf das Olympiastadion nicht umbenennen, weil die Arena nicht dem Klub gehört, Stadtrivale Union Berlin verzichtete bislang auf eine Namensänderung der Alten Försterei. Borussia Mönchengladbach hat noch keinen passenden Geldgeber für den Borussia-Park gefunden. Werder ist über die Bremer Weser-Stadion GmbH (BWS) zur Hälfte Inhaber des Weserstadions, der Rest der BWS gehört dem Land Bremen.

Drei Millionen Euro pro Jahr sind in der Bundesliga Durchschnitt. Einen ähnlichen Betrag kassiert etwa Eintracht Frankfurt. Krösus sind der FC Bayern München und der FC Schalke 04 mit jeweils sechs Millionen Euro pro Jahr. Die Verhandlungen mit der Wohninvest Holding GmbH wurden laut MeinWerder innerhalb von nur drei Wochen abgeschlossen.

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