19. Juli 2021 / 12:18 Uhr

Umbruch, Entwicklung, Aufstieg: Trainer Markus Anfang erklärt seinen Plan mit Werder Bremen

Umbruch, Entwicklung, Aufstieg: Trainer Markus Anfang erklärt seinen Plan mit Werder Bremen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Markus Anfang hofft bei Werder Bremen auf Geduld.
Markus Anfang hofft bei Werder Bremen auf Geduld. © IMAGO/Nordphoto
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Als Bundesliga-Absteiger gehört Werder Bremen in der kommenden Zweitliga-Saison automatisch zu den Favoriten auf den Aufstieg. Trainer Markus Anfang hat jetzt aber vor zu hohen Erwartungen gewarnt. Er priorisiere einen gründlichen Wiederaufbau und nicht die direkte Erstliga-Rückkehr.

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Werder Bremens neuer Trainer Markus Anfang hat vor dem Saisonauftakt in der 2. Bundesliga versucht, die Erwartungen etwas zu dämpfen. Natürlich wolle man so erfolgreich wie möglich spielen. "Doch wir dürfen hier den Wiederaufstieg einfach nicht über den Wiederaufbau stellen", sagte Anfang in einem Interview mit dem Kicker. "Damit würde man auf Sicht nicht stabil genug fahren. Die aufgezeigte Zeitachse in Bremen war auch eines der Hauptargumente, den Job anzutreten."

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Kurz vor dem ersten Saisonspiel der Hanseaten gegen Hannover 96 am Samstag (20.30 Uhr) gibt es im Kader des Bundesliga-Absteigers noch viele Fragezeichen. Sport-Geschäftsführer Frank Baumann hatte erst am Wochenende angekündigt, dass es bis zum Ende der Transferperiode am 31. August wohl insgesamt 15 bis 20 Zu- und Abgänge geben werde. Anfang mahnte daher zu Geduld, ohne aber die eigenen Ziele aus den Augen zu verlieren. "Geduld haben zu müssen, heißt ja nicht, dass wir nicht ambitioniert sind. Das sollten wir sein! Aber man muss realistisch bleiben."

Anfang erklärte auch, wie er sich den Neuaufbau des einstigen Spitzenklubs vorstellt: "Erfolg ist nicht nur das Ergebnis am Wochenende. Erfolg ist auch, dass die Spieler sich entwickeln, besser werden, wir guten Fußball spielen. Das verstehe ich unter Wiederaufbau", erklärte er. Er nimmt allerdings auch seine Mannschaft in die Pflicht: "Wir brauchen Spieler, die hungrig sind, die ihre Chance sehen", so Anfang. "Am Ende sollten wir doch dafür stehen, Spieler zu entwickeln und guten Fußball spielen zu lassen. Die Ergebnisse folgen dann zwangsläufig."