16. Mai 2021 / 10:42 Uhr

Offiziell: Werder Bremen trennt sich von Trainer Florian Kohfeldt - Thomas Schaaf übernimmt

Offiziell: Werder Bremen trennt sich von Trainer Florian Kohfeldt - Thomas Schaaf übernimmt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Florian Kohfeldt muss als Trainer bei Werder Bremen gehen und wird zunächst durch Thomas Schaaf ersetzt.
Florian Kohfeldt muss als Trainer bei Werder Bremen gehen und wird zunächst durch Thomas Schaaf ersetzt. © Getty Images/IMAGO/Nordphoto (Montage)
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Florian Kohfeldt ist nicht mehr Trainer von Werder Bremen. Der abstiegsbedrohte Klub enthob den Coach aus seinem bis 2023 befristeten Vertrag. Nachfolger wird bis zum Saisonende Werder-Legende Thomas Schaaf.

Nach acht Bundesliga-Niederlagen aus den vergangenen neun Punktspielen hat sich Werder Bremen von Trainer Florian Kohfeldt getrennt. Wie der abstiegsbedrohte Klub am Sonntag bekanntgab, wurde der Coach mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden. Am Samstag hatten die Hanseaten mit 0:2 beim FC Augsburg verloren und waren dadurch auf den Relegations-Rang 16 zurückgefallen. Für das letzte Saisonspiel am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr, Sky) übernimmt Werder-Legende Thomas Schaaf die Mannschaft. Wie Werder mitteilte, wird Schaaf mit seinem Assistenten Wolfgang Rolff bereits am Sonntag im Quarantäne-Trainingslager in Barsinghausen (bei Hannover) eingreifen. Schaaf hatte Bremen bereits von 1999 bis 2013 trainiert und mit dem Klub unter anderem 2004 das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal gewonnen.

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"Wir sind froh, dass Thomas diese Aufgabe in der für den Verein so prekären Situation übernimmt. Wir erhoffen uns von ihm, dass er seine Erfahrung einbringen und die Spieler für das letzte Saisonspiel bestens einstellen kann. Es wird darum gehen, ihnen die unbedingte Überzeugung und den absoluten Willen für das letzte Saisonspiel und eventuell auch für die Relegation mit auf den Weg zu geben, um unser Ziel zu erreichen", sagte Werder-Geschäftsführer Frank Baumann. Man habe nach der Partie in Augsburg nicht mehr die Überzeugung gehabt, mit Kohfeldt noch den Klassenerhalt schaffen zu können. Gleichwohl sei man sich weiter einig, dass Kohfeldt "ein hervorragender Trainer" sei.

In der vergangenen Saison hatte Kohfeldt, der seit November 2017 als Werder-Cheftrainer fungierte und noch einen Vertrag bis 2023 besaß, die Bremer in der Relegation vor dem Abstieg bewahrt - auch weil Sportchef Frank Baumann bis zum Schluss bedingungslos hinter ihm gestanden hatte. Werder ist nach dem 0:2 in Augsburg auf Relegations-Rang 16 zurückgefallen und steht vor dem letzten Spieltag nur einen Punkt vor dem 1. FC Köln auf dem direkten Abstiegsplatz. Werder, Köln und der Tabellen-15. Bielefeld machen den Abstieg beim Saison-Finale unter einander aus.