10. Dezember 2021 / 21:21 Uhr

Werder-Trainer Ole Werner nach Sieg in "wildem Spiel" selbstkritisch: Das muss Bremen noch besser machen

Werder-Trainer Ole Werner nach Sieg in "wildem Spiel" selbstkritisch: Das muss Bremen noch besser machen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zweiter Sieg im zweiten Spiel für Werder Bremens neuen Übungsleiter Ole Werner. Neben Lob identifiziert Markus Anfangs Nachfolger aber auch Verbesserungspotential. 
Zweiter Sieg im zweiten Spiel für Werder Bremens neuen Übungsleiter Ole Werner. Neben Lob identifiziert Markus Anfangs Nachfolger aber auch Verbesserungspotential.  © Getty Images / Montage
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Werder Bremen hat im zweiten Spiel unter Neu-Trainer Ole Werner den zweiten Sieg geholt und dem 33-Jährigen einen Einstand nach Maß beschert. Der Übungsleiter zeigte sich zufrieden mit der Ausbeute, fand jedoch auch kritische Ansätze im Spiel seiner Schützlinge.

Für Ole Werner beginnt seine Amtszeit als Cheftrainer bei Werder Bremen nach Maß. Nach seiner mehr als gelungenen Premiere gegen Erzgebirge Aue (4:0) gewannen die Hanseaten auch das zweite Spiel unter der Ägide des 33-Jährigen, landeten beim 3:2 gegen den vorherigen Zweitliga-Dritten Jahn Regensburg sogar einen echten Achtungserfolg. Entsprechend zufrieden zeigte sich Werner von der bisherigen Ausbeute als Werder-Trainer. "Es war wichtig, dass wir nach all den Turbulenzen die Hinrunde mit sechs Punkten abgeschlossen haben“, sagte der Bremen-Coach nach der Partie gegenüber Sky. "Es war heute das erwartet wilde Spiel. Wir haben zur richtigen Zeit die Tore gemacht."

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Werner hatte Ende November in Bremen die Nachfolge von Markus Anfang angetreten, der wegen der Impfpass-Affäre zurückgetreten war. Erstmals seit September sammelten die Hanseaten nun zwei Liga-Siege in Folge. Zudem ist der ehemalige Coach von Liga-Konkurrent Holstein Kiel der erste Werder-Coach seit Viktor Skripnik im Jahr 2014, der mit zwei Pflichtspielsiegen in seine Zeit an der Weser startet. Gänzlich zufrieden war Werner mit der Leistung seines Teams trotz allem nicht. So habe es einige vielversprechende Situationen gegeben, die man "besser ausspielen" müsse. Zudem habe man sich von dem unruhigen Spielstil des Gegners anstecken lassen und "leider etwas drauf eingelassen".

Ein Dorn im Auge war ihm insbesondere die Offensive, bei der er einige Ansätze zur Verbesserung ausmachte. So sei man zwar in "viele gefährliche Räume" gekommen, hätte daraus allerdings "viel mehr machen müssen". Werner deutlich: "Das Thema Torchancen herausspielen müssen wir besser machen, als heute." Unter dem Strich zeigte sich der Werder-Coach vom Auftreten seiner Mannschaft, die zunächst sogar in Rückstand geriet, aber angetan. "Wichtig ist die Erkenntnis, dass wir als Mannschaft reagieren können", fügte Werner an.


Weiter geht es für Werder, die zwar weiterhin auf Tabellenplatz neun rangieren, mit nur drei Punkten Rückstand auf Relegationsplatz drei aber nach oben schielen, mit einem Auswärtsspiel bei Hannover 96. Der "positive Ausgang" des zweiten Spiels unter Werner macht dabei Mut für das letzte Spiel des Jahres.