07. April 2020 / 17:35 Uhr

Werder Bremen trainiert nach Corona-Pause wieder – Baumann lässt Berührungspunkte minimieren

Werder Bremen trainiert nach Corona-Pause wieder – Baumann lässt Berührungspunkte minimieren

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Profis von Werder Bremen sind am Dienstag wieder ins Training eingestiegen und haben die Corona-Pause vorerst beendet.
Die Profis von Werder Bremen sind am Dienstag wieder ins Training eingestiegen und haben die Corona-Pause vorerst beendet. © imago images/Kokenge/foto2press/Montage
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Der Bundesliga-Vorletzte Werder Bremen ist am Dienstag nach der Corona-Pause wieder ins Training eingestiegen. Die strengen Auflagen der Stadt bereiten dem Klub laut Geschäftsführer Frank Baumann keine Probleme.

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Werder Bremen hat am Dienstag das Training in Kleingruppen wieder aufgenommen. "Wir sind glücklich, dass wir nach Wochen des Individualtrainings den nächsten Schritt gehen können", sagte der Geschäftsführer Fußball des Bundesliga-Vorletzten, Frank Baumann. Das Ordnungsamt der Stadt Bremen hatte Werder tags zuvor eine entsprechende Genehmigung unter strengen Auflagen erteilt. "Die Maßnahmen stellen uns nicht vor größere Herausforderungen, weil wir die allermeisten bereits seit Wochen umsetzen", sagte Baumann.

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"Eine Gruppe trainiert im Stadion, die andere auf Platz 11", erläuterte der 44-Jährige. "Die Gruppen werden so klein wie möglich gehalten, damit die Berührungspunkte minimiert werden. Auf die Abstände wird geachtet, so wie wir es stets gemacht haben und zwar bereits vor der allgemeinen Kontaktsperre."

Baumann: "Wieder in den Rhythmus kommen"

Zur Zielsetzung der Übungseinheiten sagte Baumann: "Wenn es soweit kommt und wir weiterspielen sollten, wollen wir die Spieler auf einem guten Fitnessstand haben. Darüber hinaus wollen wir technisch-taktisch wieder in den Rhythmus kommen, was mit vier Leuten nicht leicht ist."

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Der Profifußball pausiert wegen der Corona-Pandemie noch bis mindestens zum 30. April. Ob, und wenn ja, wann danach weitergespielt werden kann, ist unklar. "Alle fahren ein Stück weit auf Sicht, das heißt, man muss immer wieder nach ein, zwei Wochen die Lage neu bewerten", sagte Baumann. Möglicherweise müssten die Trainings-Planungen auch unter dem Gesichtspunkt der Belastungssteuerung zwischendurch verändert werden. Das sei eine "Herausforderung" für das Trainerteam.