28. Mai 2022 / 16:17 Uhr

Perfekt: Ex-Nationalspieler Niklas Stark wechselt ablösefrei zu Aufsteiger Werder Bremen

Perfekt: Ex-Nationalspieler Niklas Stark wechselt ablösefrei zu Aufsteiger Werder Bremen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Niklas Stark schließt sich Aufsteiger Werder Bremen an.
Niklas Stark schließt sich Aufsteiger Werder Bremen an. © IMAGO/Contrast (Montage)
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Bundesliga-Aufsteiger Werder Bremen verstärkt sich mit dem nächsten Defensivspieler. Niklas Stark wechselt ablösefrei zum Nordklub. Bei Hertha BSC wurde der Vertrag des 27-Jährigen zuletzt nicht verlängert.

Werder Bremen hat erneut auf dem Transfermarkt zugeschlagen und nach Dikeni Salifou vom FC Augsburg sowie Amos Pieper von Arminia Bielefeld den dritten ablösefreien Profi verpflichtet: So wechselt in Niklas Stark nun ein ehemaliger deutscher Nationalspieler zum Bundesliga-Aufsteiger. Das bestätigte der Verein am Samstagnachmittag. Der 27 Jahre alte Innenverteidiger, der auch im defensiven Mittelfeld spielen kann, erhielt zuletzt bei Hertha BSC keinen neuen Vertrag. Wie lange der neue Kontrakt bei Werder laufen wird, teilte der Klub nicht mit. Nach Informationen des Kicker bindet sich Stark bis 2026 an Werder.

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"Niklas war schon über einen längeren Zeitraum in unserem Blickfeld. Nun hat sich eine Möglichkeit ergeben, ihn von Werder zu überzeugen und ihn an die Weser zu holen", erklärte Clemens Fritz, Leiter Profifußball und Scouting bei Werder. "Mit seinen 200 Bundesliga-Spielen bringt er bereits reichlich Erfahrung mit, die er bei uns einbringen wird." Auch Trainer Ole Werner freute sich über den Neuzugang: "Niklas ist ein robuster und technisch guter Defensivspieler, der in seiner Karriere schon einiges erlebt hat. Er kann uns sicher sofort weiterhelfen", sagte der Coach. Stark selbst berichtete von "sehr guten Gesprächen mit den Verantwortlichen". Der Verteidiger wolle "dazu beitragen, dass sich Werder wieder dauerhaft in der Bundesliga etabliert".

Stark war 2015 vom 1. FC Nürnberg nach Berlin gewechselt und etablierte sich in der Hauptstadt zu einer festen Größe in der Defensive. 2019 bestritt er beim 6:1 gegen Nordirland gar sein erstes von insgesamt zwei Länderspielen. Die Negativentwicklung bei der Hertha in den vergangenen Jahren konnte aber auch der Abwehrspezialist nicht verhindern. In der vergangenen Saison hatte sich der Verein erst in der Relegation gegen den Hamburger SV den Klassenerhalt gesichert. Insgesamt bestritt Stark für die Berliner 198 Pflichtspiele. Dabei gelangen ihm acht Tore.