15. Juli 2021 / 13:55 Uhr

Deutlich weniger Fans als erlaubt: Werder Bremen will 14.000 Zuschauer beim ersten Heimspiel zulassen

Deutlich weniger Fans als erlaubt: Werder Bremen will 14.000 Zuschauer beim ersten Heimspiel zulassen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Werder will zum Start in die Zweitliga-Saison 14.000 Zuschauer ins Weserstadion lassen.
Werder will zum Start in die Zweitliga-Saison 14.000 Zuschauer ins Weserstadion lassen. © IMAGO/Kirchner-Media
Anzeige

Zweitligist Werder Bremen dürfte bei seinem ersten Heimspiel der neuen Saison 21.000 Zuschauer ins Weserstadion lassen. Der Verein will aber nur 14.000 Tickets verkaufen. Grund dafür sind das Hygienekonzept des Klubs sowie Sonderauflagen des Bremer Senats.

Anzeige

Bundesliga-Absteiger SV Werder Bremen will bei seinem ersten Zweitliga-Heimspiel gegen Hannover 96 rund 14.000 Zuschauer in das Wohninvest Weserstadion lassen. Nach einer Entscheidung des Bremer Senats dürfte der Klub für die Partie am 24. Juli (20.30 Uhr/Sky und Sport1) sogar bis zu 21.000 Tickets verkaufen. "Da wir ein hochwertiges Hygienekonzept etablieren wollen, halten wir zum Saisonstart aber eine Größenordnung von 14.000 Zuschauern für realistisch. Wir wollen das dann stufenweise steigern - natürlich abhängig davon, welche Erfahrungen wir machen", sagte Werders Mediendirektor Michael Rudolph dem Multimediaportal Deichstube.de.

Anzeige

Der Bremer Senat orientierte sich bei seiner Entscheidung am Donnerstag an der bundeseinheitlichen Regelung, nach der im deutschen Profi-Fußball bei niedrigen Inzidenzwerten während der Coronavirus-Pandemie maximal 50 Prozent einer Stadion-Kapazität genutzt, aber höchstens 25 000 Zuschauer pro Stadion zugelassen werden dürfen. Das Wohninvest Weserstadion bietet bei einer Maximalauslastung insgesamt 42.100 Plätze. Einlass erhält bei den Werder-Heimspielen vorerst nur, wer einen vollständigen Impfschutz hat, von einer Corona-Infektion genesen ist oder negativ auf das Virus getestet wurde.

Darüber hinaus muss Werder auch einige vom Bremer Senat auferlegte Sonderregeln einhalten. So ist der Ausschank von Bier und Wein zwar erlaubt, jedoch nicht für angetrunkene Fans. Auch Stehplätze sollen laut Bremer Senat nicht zum Ticketverkauf zugelassen und angeboten werden. Die Ostkurve muss demnach vollständig in einen Sitzplatzbereich umgewandelt werden.