19. September 2020 / 16:29 Uhr

Werder droht Fehlstart: Pekarik und Lukebakio lassen Hertha jubeln – Pfiffe im Weserstadion

Werder droht Fehlstart: Pekarik und Lukebakio lassen Hertha jubeln – Pfiffe im Weserstadion

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Schon bedient: Werder-Trainer Florian Kohfeldt muss zusehen, wie Hertha BSC in Bremen jubelt.
Schon bedient: Werder-Trainer Florian Kohfeldt muss zusehen, wie Hertha BSC in Bremen jubelt. © Martin Rose/Getty Images
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Der SV Werder Bremen muss auch zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison wieder Rückschlage hinnehmen. Bereits zur Halbzeit führt Hertha BSC mit 2:0 im Weserstadion. Bei Werder offenbaren sich alte Fehler.

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Werder Bremen droht ein Fehlstart in die neue Bundesliga-Saison: Im zumindest teilweise wieder mit Zuschauern besetzten Weserstadion geriet die Mannschaft von Florian Kohfeldt, die den Klassenverbleib erst in der Relegation sicherstellen konnte, kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit gegen Hertha BSC nach desolatem Abwehrverhalten in doppelten Rückstand. Die Gäste aus Berlin untermauerten hingegen ihre Ambitionen, oben angreifen zu wollen. Die Treffer erzielten Peter Pekarik (42.) und Dodi Lukebakio in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs.

Was war passiert? Vor heimischem Publikum zeigten die Bremer wenig von dem Eifer, mit dem sie die Vorsaison eigentlich vergessen machten wollten. Die Berliner waren die zumeist aktivere Mannschaft, die sich kurz vor der Pause durch Pekarik belohnten. Der erfahrene Rechtsverteidiger war bei einer flachen Mittelstädt-Flanke bis vor das Bremer Tor aufgerückt. Der Ball ging an Freund und Feind vorbei und landete beim Slowaken, der im 189. Bundesliga-Einsatz erst sein zweites Tor markierte. Die Berliner Führung war nicht unverdient.

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Glück hatte der SVW nur Augenblicke später: Nach einem Foul von Marco Friedl an Pekarik an der rechten Seitenauslinie nahe der Strafraumgrenze deutete Schiedsrichter Sascha Stegemann zunächst auf den Punkt, doch der Videoschiedsrichter schaltete sich ein. Stegemann korrigierte seine Entscheidung, entschied auf Freistoß. Dieser brachte nichts ein, war jedoch noch nicht der Schlusspunkt der ersten Hälfte. Diesen setzte Lukebakio, der nach einem schlafmützigen Abwehrverhalten des SVW mit einem satten Linksschuss auf 2:0 (45.+2) stellte.

Für Werder-Trainer Kohfeldt könnte es nun schon frühzeitig wieder ungemütlich werden. Den Pausenpfiff und den Spielstand von 0:2 quittierten viele der immerhin 8500 Zuschauer im Weserstadion mit Pfiffen. Ungewohnte Szenen in Bremen.