09. September 2021 / 15:00 Uhr

Werderaner FC will in Falkensee Revanche für das Pokalspiel

Werderaner FC will in Falkensee Revanche für das Pokalspiel

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Stürmer Tom Gutschmidt (M.) rückt im Heimspiel gegen den Werderaner FC wieder in das Aufgebot der Falkenseer. 
Stürmer Tom Gutschmidt (M.) rückt im Heimspiel gegen den Werderaner FC wieder in das Aufgebot der Falkenseer.  © Marius Böttcher
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Brandenburgliga: Trainer David Karaschewitz strebt mit seinem Team vom SV Falkensee-Finkenkrug einen Punktgewinn an.

Zum ihrem einzigen Freitagabend-Heimspiel in der Brandenburgliga-Hinrunde unter Flutlicht empfangen die Kicker vom SV Falkensee-Finkenkrug ab 19.30 Uhr den Kreisrivalen vom Werderaner FC. Beide Teams waren vor gerade einmal fünf Wochen schon einmal in der ersten Runde des Landespokals aufeinander getroffen, damals behielt in der Blütenstadt die FF-Elf im ersten Pflichtspiel unter Trainer David Karaschewitz etwas überraschend mit 1:0 die Oberhand.

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Gäste wollen schlechten Saisonstart korrigieren

Dieses Ergebnis würden die Falkenseer natürlich heute Abend vor den eigenen Fans sehr gerne wiederholen. „Aber die Gäste aus Werder werden sicher auf eine Revanche brennen und alles tun, um das Ergebnis diesmal zu ihren Gunsten umzudrehen“, sagte der FF-Coach vor der Zweitauflage des Duells beider Teams.

In Bildern: Falkensee-Finkenkrug gewinnt Pokalfight beim Werderaner FC.

Das Duell zweier Brandenburgligisten entschieden die Gartenstädter beim Verein aus der Blütenstadt, der nach einer Roten Karte ab der 41. Minute in Unterzahl agierte, knapp für sich. Tom Gutschmidt erzielte für die in grau spielenden FF-Kicker in der 79. Minute das Tor des Tages. Zur Galerie
Das Duell zweier Brandenburgligisten entschieden die Gartenstädter beim Verein aus der Blütenstadt, der nach einer Roten Karte ab der 41. Minute in Unterzahl agierte, knapp für sich. Tom Gutschmidt erzielte für die in grau spielenden FF-Kicker in der 79. Minute das Tor des Tages. © Marius Böttcher

Die sehr gut besetzte Mannschaft aus Werder sei auch mit nur einem Sieg und zwei Niederlagen aus den ersten drei Punktspielen nicht so gut in die Saison gestartet. Allerdings traf das Team aus der Blütenstadt bei ihren beiden verlorenen Spielen mit dem TuS Sachsenhausen und Einheit Bernau auf zwei sehr stark einzuschätzende Gegner, sagte Karaschewitz.

Die Personalsituation bei seiner Falkenseer Mannschaft sei zwar wieder etwas besser als noch im Landespokalspiel vor einer Woche in Hohenleipisch, das nach Elfmeterschießen verloren gegangen war. „Trotzdem wäre ich im Heimspiel gegen Werder mit einem Punktgewinn für den Klassenerhalt zufrieden“, meinte der Falkenseer Trainer.

Zwei Rückkehrer bei den Falkenseern

Gegenüber Hohenleipisch sind bei den Gastgebern mit Elias Eckert und Stürmer Tom Gutschmidt, der beim Pokalspiel in Werder das Siegtor erzielt hatte, zwei ganz wichtige Spieler wieder mit dabei. „Auch Jano Bruns, der in dieser Saison noch nicht gespielt hat, trainiert schon wieder voll mit. Ob es bei ihm schon reicht, um in den Kader für das Werder-Spiel zu kommen, wird sich zeigen“, sagte Coach Karaschewitz. Kevin Nofz, der in Hohenleipisch eingewechselt worden war, habe in dieser Woche ebenfalls voll mittrainiert. Hinter einem Einsatz von Tom Buschke würden dagegen noch große Fragezeichen stehen, so Karaschewitz.

Bei den Werderanern, die in Ex-Profi Rico Morack und dem früheren Brieselanger Torjäger Patrick Richter ihre herausragenden Kräfte haben, ist der Einsatz von Mike Weißfuß und Laszlo Kovacs vakant. Leidenschaft und hundertprozentige Bereitschaft seien erforderlich, um diesmal gegen Falkensee erfolgreich zu sein, sagte WFC-Trainer Ingo Hecht.