29. März 2022 / 09:36 Uhr

Bericht: Nationalspieler Timo Werner will FC Chelsea verlassen – Berater spricht mit BVB über Transfer

Bericht: Nationalspieler Timo Werner will FC Chelsea verlassen – Berater spricht mit BVB über Transfer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Timo Werner könnte den FC Chelsea in Richtung Borussia Dortmund verlassen.
Timo Werner könnte den FC Chelsea in Richtung Borussia Dortmund verlassen. © Getty Images (Montage)
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Für Timo Werner läuft es im DFB-Team unter Bundestrainer Hansi Flick richtig gut. Beim FC Chelsea hingegen spielt der 25-Jährige keine große Rolle. Kommt es im kommenden Sommer zum Wechsel? Offenbar plant der Angreifer bereits seinen Abgang. Eine Rückkehr in die Bundesliga scheint möglich.

Timo Werner wartet beim FC Chelsea auch in dieser Saison auf seinen Durchbruch. Der Angreifer kommt in bis dato 80 Partien auf 19 Tore für die Blues, in der aktuellen Premier-League-Serie traf der deutsche Nationalspieler lediglich am siebten Spieltag beim 3:1-Erfolg gegen den FC Southampton. "Bei Chelsea läuft's nicht so, wie ich mir das wünsche", sagte Werner nach dem Testspielsieg gegen Israel am Samstag im ZDF. Gegen Israel erzielte der 25-Jährige seinen bereits sechsten Treffer im achten Länderspiel von Bundestrainer Hansi Flick.

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Werner wird womöglich im Sommer handeln müssen, trotz seines Langzeitvertrags bis 2025 beim FC Chelsea. In Sinsheim äußerte er sich jedenfalls nach dem ersten Länderspiel im Jahr 2022 kryptisch: "Vielleicht passt das Spiel hier mehr zu mir. Ich fühle mich sehr wohl hier." Wie Sport1 berichtet, beschäftigt sich der frühere Angreifer des VfB Stuttgart und von RB Leipzig zusammen mit seinem Berater Volker Struth mit einem Transfer nach der aktuellen Spielzeit. Die Ablösesumme soll demnach bei mindestens 40 Millionen Euro liegen. Berater Struth führe mit mehreren Klubs bereits Gespräche über einen Transfer des Offensivspielers - auch Borussia Dortmund soll zu den Interessenten zählen.

Bundestrainer Flick macht Werner einerseits Dampf, unterstützt ihn aber zugleich mit Einsätzen. "Wir sind dazu da, dass wir ihm die Spielzeit geben. Wichtig für einen Stürmer ist, dass er Tore schießt", sagte Flick. Die Mittelstürmer-Position ist im DFB-Team eine Baustelle. "Timo hat in den letzten Wochen und Monaten wenig gespielt. Er war krank. Er hat einiges aufholen müssen", sagte Flick: "Man merkt, dass er vom Rhythmus her nicht ganz so im Spiel war." Werner hatte zuletzt gegen Israel einige gute Szenen, aber auch für ihn typisch unglückliche. Er hätte auch häufiger treffen können. Flick gefällt Werners Engagement. "Er ist immer einer, der versucht, tiefe Laufwege zu machen." Er sieht darum einen Sinn darin, Werner zu protegieren: "Es hat schon häufiger funktioniert, dass er Tore und gute Spiele bei der Nationalmannschaft macht und das Selbstvertrauen mitgenommen hat zu Chelsea."

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Flick mag aber auf WM-Kandidaten mit geringen Spielzeiten im Verein öffentlich keinen Druck erzeugen. "Ich bin weit davon entfernt, dass ich Spielern den Ratschlag gebe, ob sie den Verein wechseln sollen oder nicht", sagte der Bundestrainer: "Jeder Spieler muss für sich selbst Verantwortung zeigen und seine Situation einzuschätzen lernen. Er muss wissen, was für seine Zukunft am besten ist. Wenn Spieler einen Rat wollen, bin ich gerne für sie da. Die Situation, die beide haben, ist aktuell nicht so, dass sie zufriedenstellend ist." Werner sei aber lange ausgefallen, habe immer wieder Rückschläge erlitten.