22. November 2021 / 06:15 Uhr

Ole Werner, Miroslav Klose und Co.: Diese Trainer werden bei Werder Bremen als Nachfolger von Markus Anfang gehandelt

Ole Werner, Miroslav Klose und Co.: Diese Trainer werden bei Werder Bremen als Nachfolger von Markus Anfang gehandelt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bruno Labbadia (von links), Ole Werner und Miroslav Klose könnten als Trainer bei Werder Bremen einsteigen.
Bruno Labbadia (von links), Ole Werner und Miroslav Klose könnten als Trainer bei Werder Bremen einsteigen. © Getty Images (Montage)
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Werder Bremen ist nach dem Rücktritt von Markus Anfang im Zuge der Impfpass-Affäre auf der Suche nach einem neuen Trainer. Es gibt bereits mehrere Kandidaten. Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick: Diese Trainer könnten den Zweitliga-Nordklub übernehmen.

"Wir prüfen jetzt sehr sorgfältig die Kandidaten und wollen möglichst schnell unseren neuen Trainer finden." Sport-Geschäftsführer Frank Baumann ist zusammen mit den weiteren Bossen von Werder Bremen auf Trainersuche. Wer kommt eigentlich als Nachfolger des zurückgetretenen Markus Anfang infrage? "Der eine oder andere Kandidat ist vielleicht nicht mehr auf dem Markt, der eine oder andere ist dafür vielleicht neu dazugekommen", sagte Baumann. Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick, welche Namen in den Medien aktuell kursieren.

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Ole Werner (33 Jahre, vereinlos): Der ehemalige Trainer von Holstein Kiel soll einer der Top-Kandidaten sein. Der 33-Jährige hatte zuletzt geäußert, bereit für eine neue Aufgabe zu sein. Sollte Werner den Nordklub in den kommenden Tagen übernehmen, würde er sein Debüt am kommenden Spieltag ausgerechnet bei seinem Ex-Klub geben. Werner war fast zehn Jahre lang als Trainer bei den Störchen aktiv. Der gebürtige Preetzer coachte in Kiel erst eine Jugendmannschaft, dann die Reserve und zuletzt die Zweitliga-Profis.

Miroslav Klose (43 Jahre, vereinslos): Der Ex-Profi von Werder lehnte zuletzt den Co-Trainer-Posten in der deutschen Nationalmannschaft ab. "Für mich war klar: Jetzt will ich meinen eigenen Weg gehen, neue Erfahrungen machen und einer Mannschaft eine DNA geben. Ich will täglich auf dem Platz stehen. Das Feuer und die Euphorie habe ich", sagte Klose gegenüber dem Kicker: "Es muss einfach passen, ich muss ein gutes Gefühl haben, und dann kann es losgehen." Werder und Klose - das würde passen. Der frühere Co-Trainer des FC Bayern stand 132 Mal für die Nord-Deutschen auf dem Platz und erlebte mit dem Klub noch Champions-League-Zeiten.

Daniel Farke (45 Jahre, vereinslos): Der vor Kurzem bei Norwich City entlassene Daniel Farke wurde am Samstag rund um das Weserstadion genannt. Baumann wollte aber auch diesen Namen nicht kommentieren. Farke war bis Anfang November noch in der Premier League aktiv. In Deutschland trainierte der inzwischen 45-Jährige den SV Lippstadt und die Reserve von Borussia Dortmund. Daher kam der frühere Oberliga-Spieler als Coach in Deutschland nur in der Regionalliga West und Oberliga Westfalen an der Seitenlinie zum Einsatz.

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Peter Zeidler (59 Jahre, FC St. Gallen): Als Werder im Sommer über die Nachfolge von Interimstrainer Thomas Schaaf entscheiden musste, fiel auch immer wieder der Name Zeidler. Der 59-Jährige aus Schwäbisch Gmünd trainiert seit 2018 den FC St. Gallen und besitzt dort auch noch einen Vertrag bis Ende Juni 2025. Die Bremer müssten daher wohl eine Ablösesumme zahlen. Erfahrungen in Deutschland sammelte Zeidler auch als Co-Trainer des VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim. Der 59-Jährige stand zudem als Coach unter anderem bei den französischen Klubs FC Sochaux und FC Sion unter Vertrag, in Österreich trainierte er RB Salzburg.

Bruno Labbadia (55 Jahre, vereinslos): Neben Klose wäre auch Labbadia in Bremen kein Unbekannter. Zwischen 1996 und 1998 absolvierte der frühere Stürmer insgesamt 74 Pflichtspiele - einen Titel gewann er mit dem Klub aber nicht. Der gebürtige Darmstädter wurde in der Vergangenheit immer mal wieder mit Werder in Verbindung gebracht. Seit seinem Aus bei Hertha BSC Anfang des Jahres ist Labbadia wieder verfügbar. Aktuell kommt der 55-Jährige als Experte bei Streamingsender Amazon Prime Video in der Champions League zum Einsatz. Geht´s bald zurück auf die Trainerbank?

Daniel Thioune (47 Jahre, vereinslos): Seit seinem Aus bei Werders Erzrivalen HSV ist Thioune ohne Job, steht in Hamburg allerdings noch bis 2022 offiziell unter Vertrag. Der 47-Jährige, der laut Bild in Bremen ein Thema sei, lebt mit seiner Familie in Osnabrück. Der Weg nach Bremen wäre also nicht sehr weit.

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