29. April 2022 / 09:23 Uhr

"Gibt keinen Platz für ein solches Verhalten": West Ham will Täter nach Attacke auf ARD-Reporter bestrafen

"Gibt keinen Platz für ein solches Verhalten": West Ham will Täter nach Attacke auf ARD-Reporter bestrafen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Beim Spiel zwischen West Ham United und Eintracht Frankfurt wurden Reporter der ARD von Londoner Fans attackiert.
Beim Spiel zwischen West Ham United und Eintracht Frankfurt wurden Reporter der ARD von Londoner Fans attackiert. © IMAGO/Shutterstock
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Die Attacke auf die deutschen Radioreporter beim Europa-League-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und West Ham United wird für die Täter Konsequenzen haben. Wie der englische Klub mitteilte, wird an der Identifizierung gearbeitet. Es droht ein unbefristetes Stadion-Verbot. 

West Ham United hat auf die tätlichen Angriffe gegen zwei Radioreporter der ARD reagiert: "Es gibt keinen Platz für ein solches Verhalten", verurteilte ein Klubsprecher der Londoner den Vorfall während des Europa-League-Spiels zwischen Eintracht Frankfurt und dem Premier-League-Klub gegenüber dem Kicker.

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"Wir werden daran arbeiten, die Täter ausfindig zu machen", so der Klub-Mitarbeiter weiter, der zudem bei erfolgreicher Identifizierung Strafmaßnahmen ankündigte. "Sie werden eine unbefristete Sperre erhalten und weder das London Stadium betreten noch mit dem Klub reisen dürfen."

Zu den Angriffen kam es einem Bericht der ARD zufolge kurz nach dem Ausgleich von West Ham in der 21. Minute. In der Halbzeitpause wechselten die beiden Reporter des Hessischen Rundfunks die Plätze und kommentierten von dort weiter.

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Der betroffene Tim Brockmeier bedankte sich im Nachgang bei den Medienmitarbeitern der SGE, aber auch des gastgebenden Premier-League-Klubs, "die uns in der Pause regelrecht in Sicherheit gebracht haben, bringen mussten." Er berichtete von Faustschlägen "an den Hinterkopf, in den Nacken, in den Rücken". Sein Kollege Philipp Hofmeister schrieb ebenfalls bei Twitter: "Uns geht es gut."