06. September 2020 / 14:21 Uhr

WFC-Coach Ingo Hecht: "In solchen Spielen müssen wir nicht nur spielerische Lösungen suchen“

WFC-Coach Ingo Hecht: "In solchen Spielen müssen wir nicht nur spielerische Lösungen suchen“

Rainer Goldbach
Märkische Allgemeine Zeitung
Werders Torjäger Patrick Richter (mitte) traf in der 60. Minute zum Anschlusstreffer.
Werders Torjäger Patrick Richter (mitte) traf in der 60. Minute zum Anschlusstreffer. © Robert Roeske/Archivbild
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Brandenburgliga: Trotz zahlreicher Chancen reicht es für den Werderaner FC nicht mehr zum Punkt gegen Preussen Eberswalde.

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Werderaner FC Viktoria – FV Preussen Eberswalde 1:2 (0:2). Tore: 0:1 Kim Schwager (3.), 0:2 Schwager (16. FE), 1:2 Patrick Richter (60.).

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Die Blütenstädter lagen schon nach drei Minuten durch einen von Kim Schwager verwandelten direkten Freistoß, dem Foul ging ein Fehlabspiel im Spielaufbau am eigenen Strafraum voraus, im Rückstand. In der elften Minute hatten die Viktorianer die Chance zum Ausgleich. Patrick Richter wurde jedoch im letzten Augenblick am Zuspiel auf Ramazan Günel gehindert. Weitere fünf Minuten später zeigte Schiedsrichter Felix Alich nach einem Foul im Strafraum, dem ging ein individueller Fehler voraus, berechtigt auf den Punkt.

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Schwager erhöhte auf 2:0. Die Gastgeber kamen in der Folgezeit überhaupt nicht ins Spiel. Diverse Fehler im Spielaufbau machten es dem Gegner, der fußballerisch nicht überzeugen konnte, leicht die Führung zu behaupten. Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit verhinderte Torwart Kai Spangenberg Schlimmeres und hielt das Nitzsche/Hecht Team im Spiel.

Nach einer Pausenandacht durch Ingo Hecht und einigen Umstellungen hatte Richter gleich nach dem Seitenwechsel die Chance zu verkürzen. Pawel Mariusz Kosarzecki verhinderte jedoch den Einschlag. Besser machte es Richter in der 60. Minute. Günel lupfte das Spielgerät auf den Werderaner Torjäger, der dem Torhüter der Preussen keine Chance ließ. Danach mobilisierten die Havelstädter noch einmal alle Kräfte, erspielten sich Möglichkeiten (Richter, Kovacz, Kornemann, Steuk), der Ausgleich gelang jedoch nicht. So blieb es beim für Hecht frustrierenden 1:2 im zweiten Heimspiel der Saison.

„Ich war sehr enttäuscht. Obwohl einige Stammkräfte fehlten, hätten wir das Spiel nicht verlieren dürfen. Der in der 35. Minute eingewechselte Ondrej Suchacek, der viele Wochen nicht trainiert hat, war der beste Werderaner. Wir müssen in solchen Spielen gegen robust agierende Mannschaften mehr investieren und nicht nur spielerische Lösungen suchen,“ fasste Hecht das Geschehen zusammen.

Werderaner FC Viktoria: Spangenberg – Kaerger (35. Suchacek), Müller, Teichmann, Muschter – Günel, Steuk, Albrecht (46. Kasper), Kovacz (74. Kornemann), Dethloff (74. Sommer) – Richter