27. Januar 2022 / 09:24 Uhr

Endlich der erste Sieg: White Sharks machen es allerdings "unnötig spannend"

Endlich der erste Sieg: White Sharks machen es allerdings "unnötig spannend"

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Maximilian Froreich gelingt der erste Treffer des Spiels für die White Sharks, die sich letztlich auch durchsetzen.
Maximilian Froreich gelingt der erste Treffer des Spiels für die White Sharks, die sich letztlich auch durchsetzen. © Debbie Jayne Kinsey
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Im siebten Spiel der Hauptrunde A hat's geklappt, die White Sharks haben ihren ersten Sieg eingefahren. Mit 12:9 besiegten die Haie die SG Neukölln, machten es dabei "aber unnötig spannend", wie Kapitän Marvin Götz das Geschehen zusammenfasste.

Einige Minuten früher haben sie das Nachholspiel begonnen, die White Sharks Hannover. Alles war bereit im Sportleistungszentrum, und die Berliner mussten ja hinterher schnell nach Hause. Für die ersten Punkte in der Hauptrunde A war es jedoch höchste Zeit, und die Sharks haben sie geholt mit dem 12:9 (4:2, 1:2, 5:4, 2:1) über die SG Neukölln. „Keine komplette Zitterpartie, aber unnötig spannend“, sagte Kapitän Marvin Götz erleichtert.

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Maximilian Froreich glückte das 1:0 für die Haie im dritten Überzahlspiel, beide Teams offenbarten im Angriff zunächst Schwächen. Mit Niclas Schipper erzielte ein weiterer Mann aus dem Kreis der DSV-Auswahl das 2:1. Froreich und Schipper haben zudem ein Doppelstartrecht, sie schnüren auch für Meister Waspo 98 die Kappe. Besonders wichtig war dann der Doppelschlag des sehr guten Philip Portisch vor dem ersten Wechsel.

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Im ereignisarmen zweiten Abschnitt benötigten die Sharks einen Strafwurf zum Torerfolg, Steffen Hülshoff verwandelte zum 5:3. Die Berliner allerdings, wenngleich schwimmerisch nicht ebenbürtig, ließen sich nicht abhängen. Portischs drittes Tor zum 6:4 sowie das 7:5 durch Finn Rotermund beantwortete prompt jeweils Neuköllns David Kleine, der auch schon für Waspo spielte.

Das 8:6 durch Routinier Luka Sekulic (mit zwölf Saisontoren bester Sharks-Werfer) leitete eine turbulente Phase ein, erneut Sekulic per Fünfmeter sowie Finn Grosse sorgten für das 10:8 vor dem Schlussviertel. „Es war etwas ruppig, aber das war ja auch ein wichtiges Spiel für beide Teams“, so Götz.

Etwas Ruhe in Sachen Spielverlauf kehrte nach den Toren von Rotermund und Felix Struß zum 12:8 ein, sonst blieb es aber laut. In der hitzigen Atmosphäre mussten Hülshoff, Froreich und Grosse wegen Meckerns ebenso vorzeitig aus dem Wasser wie zwei Berliner.