03. August 2022 / 23:26 Uhr

"Who the fuck is Mané?": Frankfurt-Präsident Peter Fischer erklärt sich nach Aufregung um Spruch

"Who the fuck is Mané?": Frankfurt-Präsident Peter Fischer erklärt sich nach Aufregung um Spruch

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Frankfurt-Präsident Peter Fischer (eingeklinkt) sorgte mit seinem Spruch Who the fuck is Mané? für Aufsehen.
Frankfurt-Präsident Peter Fischer (eingeklinkt) sorgte mit seinem Spruch "Who the fuck is Mané?" für Aufsehen. © IMAGO/MIS, Sven Simon (Montage)
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Am Freitagabend geht die Bundesliga wieder los: Peter Fischer, der Präsident von Eintracht Frankfurt, hat die Stimmung vor dem Auftaktspiel gegen den FC Bayern München mit einem lockeren Spruch bereits aufgeheizt. Nachdem die Aussage für Aufregung sorgte, erklärte sich der SGE-Boss.

Europa-League-Sieger gegen Serienmeister: Auf das Top-Duell zum Bundesliga-Auftakt zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Bayern München (20.30 Uhr/Sat 1 und DAZN [Anzeige]) fiebern die Fans hin. Mit einer provokanten Frage samt Augenzwinkern hat Frankfurt-Präsident Peter Fischer am Mittwoch für Wirbel gesorgt: "Who the fuck is Mané?", fragte der SGE-Boss scherzhaft im Interview mit RTL/ntv in Anspielung auf den Bayern-Top-Transfer Sadio Mané. Eine Aussage, die bei einigen Fans für Aufregung sorgte – und die Fischer wenig später gegenüber der Bild und Abendzeitung klarstellte.

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So habe Fischer eine große Leidenschaft für den FC Liverpool, wie er gegenüber der Abendzeitung nach Kritik an seinem Mané-Spruch vor allem in den sozialen Medien erklärte: "Aus Spaß habe ich deswegen auf Englisch gesagt 'Wer zum Teufel ist Mané'. Ich weiß es. Ein verdammt guter Stürmer, ein Gewinn für die Bundesliga. Wir freuen uns sehr auf diese Begegnung: voller Respekt und Motivation." Via Bild stellte Fischer klar, dass er im Interview "voller Hochachtung von Sadio Mané gesprochen" habe.

Und tatsächlich lobte Fischer bei den TV-Sendern auch die neue Offensivpower der Bayern: "Was die da vorne an Power haben, wie hoch die pressen im Mittelfeld, wir stark die Abwehr involviert ist. Das ist eine verdammt gute Mannschaft", sagte der Präsident. Zudem wisse die Eintracht auch, dass Mané eben ein bisschen besser wisse, wo das Tor stehe, als andere Spieler. Aber: Fischer sieht keinen Grund, dass sich seine Mannschaft deshalb kleinmachen muss. "Wir haben das mit einem Robert Lewandowski übrigens auch immer relativ gut geschafft", ergänzte Fischer nach seiner provokanten Mané-Frage. Tatsächlich gelang es der SGE in den letzten Jahren immer wieder den großen Rekordmeister zu ärgern – allen voran im DFB-Pokalfinale 2018, das Frankfurt gegen die Bayern gewann.

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Und wer ist denn nun Sadio Mané? Der Senegalese ist der neue Superstar im Ensemble des FC Bayern München. Der deutsche Rekordmeister verpflichtete den 30 Jahre alten Torjäger in diesem Sommer für 32 Millionen Euro von Premier-League-Klub FC Liverpool. Seit seiner Ankunft in München konnte Mané bereits zwei Titel einfahren: Bei der Wahl zu Afrikas Fußballer des Jahres setzte er sich gegen seinen Ex-Teamkollegen Mohamed Salah (FC Liverpool) aus Ägypten sowie seinen Nationalmannschaftskollegen Edouard Mendy (FC Chelsea) durch. Und auch im Supercup wusste der Neuzugang bereits zu überzeugen: Mitunter dank seines Treffers zum zwischenzeitlichen 2:0 – sein erstes Pflichtspieltor für den neuen Arbeitgeber – verhalf er den Bayern zum 5:3-Erfolg gegen RB Leipzig im Rennen um den ersten Titel der neuen Saison.