20. November 2020 / 00:05 Uhr

Wie gehen sie mit dem Rückschlag um? Grizzlys Wolfsburg erwarten Bremerhaven

Wie gehen sie mit dem Rückschlag um? Grizzlys Wolfsburg erwarten Bremerhaven

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
SPORT, Eishockey, Magentasport-Cup, Grizzlys Wolfsburg - Düsseldorfer EG
Den Gegner zu Fall bringen, nicht selbst wieder stolpern: Das ist der Plan der Grizzlys Wolfsburg (dunkle Trikots; hier beim Sieg gegen die DEG) im Heimspiel gegen Bremerhaven. © Britta Schulze
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Drittes Spiel im Magentasport-Cup für die Grizzlys Wolfsburg: Nach der 1:3-Pleite bei den Krefeld Pinguinen am Dienstag erwarten sie am heutigen Freitag (19.30 Uhr; keine Zuschauer zugelassen)  die Fischtown Pinguins.

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Mit der guten Nachricht des fixen DEL-Saisonstarts im Hinterkopf gehen die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg in ihr drittes Spiel des Magenta Sport Cup.

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"Bremerhaven hat zwei gute Spiele gemacht", sagt Grizzlys-Coach Pat Cortina. Die Pinguins bezwangen zuletzt die Düsseldorfer EG mit 5:4 im Penaltyschießen, hatten zuvor Krefeld mit 3:1 geschlagen. Gegen den KEV wiederum zog Wolfsburg am Dienstag den Kürzeren - "wir haben den Start verschlafen, wollten die Scheiben sichern und hinten sicher rausspielen. Das ist uns nur teilweise gelungen", blickt Grizzlys-Kapitän Sebastian Furchner zurück. "In der Vorbereitung ist es aber völlig normal, dass man auch mal mit Rückschlägen umgeht."

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Das sieht auch Manager Charly Fliegauf so: "Bislang war es ordentlich. Die Automatismen müssen noch kommen, bei jedem ist noch Potenzial da", so der Ex-Profi. "Es ist auch gut, mal einen Test wie in Krefeld zu erleben. Wir hatten in vielen Bereichen aber gute Ansätze."

Durch den DEL-Start im Dezember ist das Turnier als Vorbereitung derweil umso wichtiger geworden. "In leeren Stadien ist es etwas ganz anderes, sich zu fokussieren. Das hatten wir vorher noch nicht", so Fliegauf. Bis zum Start am 17. Dezember sollten sich die Profis aber daran gewöhnt haben - "das wird ein wichtiger Bestandteil der Saison", weiß Fliegauf.

Cortina achtet indes eher auf das Spiel seines Teams. "In Krefeld waren wir in der neutralen Zone nicht so gut mit der Scheibe, waren außerdem abgelenkt von Dingen, die wir nicht selbst unter Kontrolle hatten." Die Gastgeber waren überraschend nicht zum Warmmachen auf dem Eis. Gerrit Fauser wird fehlt weiter, Neuzugang Janik Möser sogar auf unbestimmte Zeit.

Für die Partie gegen Bremerhaven ist Furchner guten Mutes: "Ich bin optimistisch, dass wir unser Heimspiel gewinnen. In der Vorbereitung probiert man auch mal Sachen aus, die nicht funktionieren - die Frage ist immer, wie man darauf reagiert. Ich denke, nach dem Start haben wir ein gutes Spiel gemacht." In dem sah auch die Offensive der Grizzlys gut aus, auch wenn es nur zu einem Treffer reichte - die Angriffe der Wolfsburger waren teils sehr dynamisch, gipfelten einmal in einer herrlichen Kurzpass-Kombination, die zum 1:2 führte. "Wir haben seit wir mit dem Training begonnen haben viel Wert darauf gelegt, aktiv mit dem Puck zu sein, unsere Beine zu bewegen", erklärt Cortina. "Außerdem haben wir verschiedene Reihen-Kombinationen ausprobiert, falls jemand kurzfristig ersetzt werden muss. Das haben die Spieler gut angenommen."