02. Oktober 2021 / 21:51 Uhr

Wie stellt sich der SV Todesfelde auf dem Kunstrasenplatz des VfB Lübeck II an?

Wie stellt sich der SV Todesfelde auf dem Kunstrasenplatz des VfB Lübeck II an?

Finn Hofmann
Lübecker Nachrichten
Silas Meyer schlug sich zuletzt immer wieder mit Verletzungen herum. Nun ist der Youngster nach Mittelfußbruch zurück und könnte gegen den SV Todesfelde zum Einsatz kommen.
Silas Meyer schlug sich zuletzt immer wieder mit Verletzungen herum. Nun ist der Youngster nach Mittelfußbruch zurück und könnte gegen den SV Todesfelde zum Einsatz kommen. © Agentur 54°
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Der SVT trifft am Sonntag auf ungewohntem Geläuf auf die zweite Mannschaft des VfB. Silas Meyer ist nach seinem Mittelfußbruch erstmalig wieder mit von der Partie. "Das ist das Niveau, wo unsere Spieler hinwollen. Da sind einige Spieler mit Regionalliga-Format dabei, gegen die wir uns weiterentwickeln können." 

Am Sonntag um 14 Uhr empfängt der VfB Lübeck II den SV Todesfelde auf dem Kunstrasen an der Lohmühle.

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Kunstrasen für den SV Todesfelde ein "großer Nachteil"

Der Rasenplatz an der Lohmühle, auf dem die Lübecker U23 ihre Heimspiele austrägt, ist derzeit zu Pflegezwecken gesperrt. Eine VfB-Anfrage zum Tausch des Heimrechts lehnte der SV Todesfelde ab, weil man sich bereits zwei Wochen später zum Rückspiel trifft und vor dem selben Problem stünde. „Auf Kunstrasen zu spielen ist für uns ein großer Nachteil, weil wir auch nie darauf trainieren“, erklärt „Tofe“-Teamchef Sven Tramm.

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Sven Tramm warnt vor dem VfB Lübeck II

Der SVT gewann sein Nachholspiel unter der Woche gegen den FC Dornbreite souverän mit 4:0 (2:0), zog nach Punkten wieder mit Ligaprimus SV Eichede gleich (beide 13). Den VfB II beobachtete Tramm beim 0:3-Pleite beim SV Eichede. „Ich hatte das Gefühl, dass sie mitspielen wollen. So etwas finde ich herausragend und hat immer etwas mit der Idee des Trainers zu tun. Sie hatten vor der Saison wieder einen Umbruch und haben ein neues Trainerteam. Ich freue mich auf das Spiel.“ Beim jüngsten 2:2-Unentschieden in Pansdorf egalisierte der VfB trotz einstündiger Unterzahl einen 0:2-Rückstand. „Da haben sie Moral bewiesen. Das wird für uns kein einfaches Spiel“, so „Trammer“.

Silas Meyer nach Fußbruch wieder zurück im Kader

Bis auf die langzeitverletzten Jan-Luca Holst, Niklas Sabas, Til Weidemann und Yannick Chaumont, der am Mittwoch vor zwei Wochen erfolgreich operiert wurde, kann der SVT auf denselben Kader wie gegen Dornbreite zurückgreifen. Beim VfB II freute man sich unter der Woche über die Rückkehr des wiedergenesenen Silas Meyer, der drei Monate lang wegen eines Mittelfußbruches fehlte. Bereits am Sonntag soll er im Kader stehen, ist aber noch keine Option für die Startelf. Außerdem fehlen den Grün-Weißen Robin Szelitzki, der sich im Training einen Bänderriss zuzog und Shayan Nejatteimoury. Malte Kentzler sitzt eine Gelb-Rot-Sperre ab.

Trainer Lars Hopp konnte beim Gegner "keine eklatanten Schwächen erkennen"

Gegen den SV Todesfelde fordert Trainer Lars Hopp vollen Einsatz seiner Mannen: „Wir müssen knallhart, aggressiv und kompakt sein. Dann haben wir auch gegen sie eine Chance. Todesfelde hat super Einzelspieler und steht als Mannschaft kompakt. Ich konnte keine eklatanten Schwächen erkennen.“ Hopp kennt den SVT vom Landespokalspiel gegen die Regionalliga-Elf des VfB (4:0), sah zudem verschiedene Videos. „Trotzdem wollen wir den Fokus auf uns legen. Für unsere Spieler ist es eine super Möglichkeit, sich zu messen. Das ist das Niveau, wo unsere Spieler hinwollen. Da sind einige Spieler mit Regionalliga-Format dabei, gegen die wir uns weiterentwickeln können.“