05. Januar 2022 / 16:50 Uhr

Wieder Corona-Fälle in der Basketball-Bundesliga

Wieder Corona-Fälle in der Basketball-Bundesliga

Andreas Fuhrmann
Göttinger Tageblatt
Basketball
Die Corona-Krise lässt auch die Basketball-Bundesliga nicht zur Ruhe kommen. © r
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Die Corona-Krise lässt auch die Basketball-Bundesliga nicht zur Ruhe kommen. Jetzt sind beim deutschen Basketball-Meister Alba Berlin mehrere Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Wie der Hauptstadt-Club am Mittwoch mitteilte, seien die Infektionen nach Untersuchungen zum Wochenbeginn nachgewiesen worden. Wie viele und welche Akteure betroffen sind, wurde nicht bekanntgegeben. „Anhand von Nach- und Folgetestungen soll nun in den kommenden Tagen das genaue Ausmaß des Infektionsgeschehens festgestellt werden. Die Auswirkungen auf den Trainings- und Spielbetrieb der Albatrosse sind derzeit noch nicht absehbar“, hieß es in einer Pressemitteilung.

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Bereits am Montag war das in der Euroleague für Donnerstag geplante Spiel gegen Panathinaikos Athen wegen Corona-Fällen im Team der Griechen abgesagt worden. In der Basketball-Bundesliga ist das nächste Alba-Spiel am Sonntag (15 Uhr) bei den Löwen Braunschweig angesetzt. Anschließend müssten die Berliner laut Spielplan am Mittwoch kommender Woche in der Euroleague bei Maccabi Tel Aviv in Israel und zwei Tage später bei Fenerbahce Istanbul in der Türkei antreten.

In der BBL gab es zuletzt bereits einige Spielausfälle im Zusammenhang mit Infektionen mit dem Coronavirus zu verzeichnen. Am Dienstag wurde auch die für den kommenden Sonntag angesetzte Partie der EWE Baskets Oldenburg gegen die Skyliners Frankfurt abgesetzt. Grund sind coronabedingte Quarantäneanordnungen für Spieler der Baskets.

Corona-Lage bei Würzburg spitzt sich zu

Unterdessen hat sich die Corona-Lage bei Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg verschärft. „Bei insgesamt 13 Trainern, Betreuern und Spielern von s.Oliver Würzburg liegen nach einer PCR-Testung auf den Covid-19-Erreger positive Ergebnisse vor“, teilte der unterfränkische Club am Dienstag mit. Darunter seien acht Personen, die am Sonntag am Heimspiel gegen Medi Bayreuth teilgenommen hatten.

Das Würzburger Gesundheitsamt hat laut Vereinsangaben vorerst eine zweiwöchige Quarantäne für insgesamt 20 Spieler, Trainer, Betreuer und Trainingsspieler angeordnet. Nach aktuellem Stand können die Franken daher bei den beiden kommenden Auswärtsspielen an diesem Sonnabend in Bamberg und am 15. Januar in Chemnitz nicht antreten, wie der Verein mitteilte.

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Bereits vor der Partie gegen Bayreuth hatte es bei einem Spieler einen positiven Schnelltest gegeben. Weitere Profis wiesen Symptome auf und verzichteten auf eine Teilnahme am Spiel.


Dass die Partie trotzdem durchgeführt wurde, hatte bei beiden Vereinen für Unmut gesorgt. Die Clubs hatten sich untereinander auf eine Verschiebung verständigt, die Liga lehnte das aber mit dem Verweis auf die Regeln ab, die positive PCR-Tests vorsehen, um einer Verlegung zuzustimmen. Diese Linie bestätigte die Liga später noch einmal. Sie sei von allen 18 Clubs so verabschiedet worden.

Entscheidung zu BG-Spiel in Bayreuth erwartet

Die jüngsten Entwicklungen hätten auch Auswirkungen auf das Spiel der BG Göttingen am Mittwoch um 19 Uhr bei Medi Bayreuth haben können. Es sei nicht auszuschließen, dass die Partie der Veilchen in Bayreuth noch kurzfristig abgesagt werden müsse, sagte BG-Chef Frank Meinertshagen am Dienstag. Schließlich habe Medi sich zuletzt im Franken-Derby mit Würzburg gegenübergestanden.

Die PCR-Tests beider Teams vom Mittwoch fielen allerdings allesamt negativ aus, weswegen das Spiel wie geplant am Mittwochabend stattfindet. Allerdings muss die BG Göttingen auf seinen infizierten Spielmacher Stephen Brown verzichten.

dpa/afu