02. Dezember 2020 / 16:30 Uhr

Wieder die Achillessehne: Wolfsburg muss auf Mehmedi verzichten

Wieder die Achillessehne: Wolfsburg muss auf Mehmedi verzichten

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
<b>Admir Mehmedi</b>: Wirbelte in der Offensive und wechselte mit Brekalo oft die Seite. Legte Weghorst den Treffer zum 3:2 auf. - Note: 3
Verletzt: Admir Mehmedi vom VfL Wolfsburg.
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Der VfL Wolfsburg muss am Samstag im Duell mit dem 1. FC Köln auf Admir Mehmedi verzichten. Und: Abwehrspieler Maxence Lacroix musste das Training am Mittwoch frühzeitig beenden.

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Das ist bitter! Wenn der VfL am Samstag (15.30 Uhr) beim 1. FC Köln antritt, muss er auf Admir Mehmedi verzichten. Der Offensivmann des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten hat Achillessehnen-Probleme. Ob Mehmedi noch länger fehlt, ist offen.

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Wieder die Achillessehne – der feine Techniker hatte sich beim 0:2 am 23. Mai in der vergangenen Saison gegen Dortmund an der Achillessehne verletzt. „Ein kleiner Riss, wie sich herausstellte. Ich hatte unglaubliche Schmerzen“, hatte der schweizerische Nationalspieler, der in den Partien gegen Frankfurt und in Bremen auf die Zähne gebissen und gespielt hatte, später mal geschildert. Jetzt zwickt wieder die Achillessehne, aber nicht am linken, sondern am rechten Fuß. Und: Diesmal ist es kein Riss, fehlen wird Mehmedi trotzdem. Zugezogen hat er sich die Verletzung am Freitagabend beim 5:3-Spektakel gegen Werder Bremen.

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Mehmedis neuerlicher Ausfall schmerzt, zumal der 29-Jährige mit seiner schlitzohrigen Art einer ist, den die Gegner nur schwer packen können, weil er sich zwischen den Linien, also zwischen der Mittelfeld- und der Angriffsreihe, bewegt. Sowohl bei den Siegen auf Schalke als auch gegen Bremen war er noch erste Wahl gewesen – statt Maximilian Philipp. Der Neuzugang stand zuvor in der Startelf, in Köln dürfte er nun wieder von Anfang an spielen. Im Training am Mittwochmorgen deutete sich das an.

Eine weitere Alternative für die Offensive ist Daniel Ginczek, denn der Stürmer trainiert nach seinen Rückenbeschwerden wieder normal mit – und könnte am Samstag erstmals wieder zum Kader gehören. Während Ginczek alles mitmachen konnte, war die Einheit für Innenverteidiger Maxence Lacroix schon früh beendet: Der Neuzugang fasste sich an den Oberschenkel, meinte jedoch auf dem Weg in die Kabine, es sei nicht schlimm.