01. November 2021 / 22:30 Uhr

Wieder Wechselspiel in der Nordsachsenliga: Schenkenberg siegt, Wermsdorf verliert

Wieder Wechselspiel in der Nordsachsenliga: Schenkenberg siegt, Wermsdorf verliert

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Paul Schinke erzelte zwei Tore für seinen SV Concordia Schenkenberg gegen Zschortau.
Paul Schinke erzelte zwei Tore für seinen SV Concordia Schenkenberg gegen Zschortau. © Alexander Prautzsch
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Die Nordsachsenliga hat schon wieder einen neuen Spitzenreiter. Denn Blau-Weiß Wermsdorf musste in Schildau seine erste Saisonniederlage einstecken. Prompt steht Concordia Schenkenberg wieder vorn. Aber auch am Tabellenende grummelt es. So spielten Spröda und Rackwitz 0:0. Der Gästecoach monierte daraufhin „viel Pech mit Schiedsrichter-Entscheidungen“.

Nordsachsen. In der Nordsachsenliga geht das Wechselspiel an der Tabellenspitze weiter. Nach nur einer Woche hat Concordia Schenkenberg wieder den Thron erklommen – dank eines beeindruckenden Erfolges gegen die SG Zschortau und weil Konkurrent Blau-Weiß Wermsdorf in Schildau die erste Saisonniederlage (1:2) kassierte. Im Duell der beiden Aufsteiger fielen dagegen keine Tore. So treten beide Teams im Abstiegskampf auf der Stelle.

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Schenkenberg – SG Zschortau 7:1 (5:0)

In Schenkenberg sahen 150 Zuschauer ein überaus einseitiges Derby, in das die Gäste erneut mit großer Personalnot gingen. Dass es allerdings so deutlich werden würde und die Partie nach nicht einmal einer Viertelstunde quasi entschieden war, überraschte dann doch. Binnen sechs Minuten sorgten Levi Niklas Hoffmann (6.), Alexander Schneemann (9.) und Paul Schinke (12.) mit ihren Toren für klare Verhältnisse. Wenig später legten Hoffmann (26.) und Christopher Krohn (29.) zum Pausenstand nach.

In Durchgang zwei hatte Zschortau immerhin das erste Wort. Der eingewechselte Fabian Essig erzielte das 5:1 (63.). Schenkenberg war wenig beeindruckt, Schinke (74.) und René Schulze (88.) legten zum Endstand nach. Am nächsten Sonnabend wird es für die Concorden potenziell schwieriger, dann geht es zum Tabellendritten nach Süptitz. Die kriselnden Zschortauer sind tags darauf gegen Bad Düben gefragt und sollten mit Blick auf den Tabellenkeller eine weitere Niederlage tunlichst vermeiden.

SV Spröda – TSV Rackwitz 0:0

Das Kellerduell war für Jens Losse vom TSV Rackwitz ein zweischneidiges Schwert. „Für mich waren das zwei verlorene Punkte. Wir waren feldüberlegen, aber Spröda hatte zugegebenermaßen die besseren Chancen“, sagte der TSV-Trainer. Am Ende musste er sich bei seinem Torwart Christoph Kittel bedanken. „Er hatte zwei, drei richtig gute Aktionen. Er ist eben ein Topmann. Deswegen haben wir ihn auch geholt und deswegen ist er auch unser Kapitän.“

Vor schmalen 41 Schlachtenbummlern begann Spröda mit dem 50-jährigen Altmeister Silvio Huke in der Startaufstellung. Auch wenn die Gäste das Spiel machten, so war der SVS doch stets mit Nadelstichen gefährlich. Speziell 17-Tore-Stürmer Felix Pietzsch durfte Rackwitz nie aus den Augen lassen. Auf der anderen Seite wurde der TSV nur sehr selten zwingend. Und wenn doch, wartete er vergeblich auf den Pfiff. „Wir hätten mindestens einen Elfmeter bekommen müssen“, monierte Losse, „hatten in den letzten Spielen aus meiner Sicht viel Pech mit einigen Schiedsrichter-Entscheidungen. Aber wir werden uns daran nicht aufhalten.“ So blieb es bei der Nullnummer.

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Naturgemäß nutzen derartige Punkteteilungen den Mannschaften eher wenig. Spröda bleibt Schlusslicht, Rackwitz Zwölfter, dazwischen hängt der im Vorjahr so starke SV Naundorf fest. Dennoch bleibt man in Rackwitz entspannt. „Das beunruhigt mich nicht. Ich gehe davon aus, dass wir in der Rückrunde mehr Punkte holen“, sagt Jens Losse. Doch wer soll die Tore schießen? „Momentan haben wir vorne eine große Fluktuation, fehlt den Angreifern die Bindung. Das wird sich ändern und dann können wir auch Mannschaften schlagen, bei denen wir eigentlich keine Punkt eingeplant haben.