09. Oktober 2019 / 18:11 Uhr

Wiedergutmachung ist angesagt: SC DHfK Leipzig empfängt Aufsteiger Balingen

Wiedergutmachung ist angesagt: SC DHfK Leipzig empfängt Aufsteiger Balingen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lucas Krzikalla (8) und Viggo Kristjansson bejubeln den Sieg.
Lucas Krzikalla (8) und Viggo Kristjansson bejubeln den Sieg. © imago images
Anzeige

Nach zwei Niederlagen in Folge haben sich die Handballer des SC DHfK Leipzig viel vorgenommen. Dabei hofft Neuzugang Kristjansson auf seine Chance. Die Fans freuen sich auf ein besonderes Wiedersehen.

Anzeige
Anzeige

Leipzig. Am Donnerstagabend (19 Uhr, Arena) wollen sich die DHfK-Handballer nach zwei Niederlagen in Folge (Pokal und Bundesliga) rehabilitieren. Mit Aufsteiger HBW Balingen (Tabellen-14.) kommt ein scheinbar dankbarer Gegner in die Arena. Doch gerade gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte haben sich die DHfK-Männer zuletzt schwer getan und unnötig Punkte liegenlassen. Klare Ansage von Coach André Haber: „Wir wollen gegen Balingen ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt.“

JETZT Durchklicken: Die Bilder der Leipziger Auswärtsniederlage in Nordhorn!

HSG Nordhorn-Lingen - SC DHfK Leipzig (33:30) Zur Galerie
HSG Nordhorn-Lingen - SC DHfK Leipzig (33:30) ©
Anzeige

Das kommende Match ist auch eine Chance für Viggo Kristjansson, der im Sommer aus der österreichischen Bundesliga (SG Handball West Wien) nach Leipzig gewechselt war. Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Balingen erzählt der Isländer, warum noch nicht so ganz optimal läuft für ihn in L.E.: „Ich brauche noch ein bisschen Zeit, um in den Rhythmus zu finden“, sagt er, stellt aber auch sofort klar: „Ich kann auf diesem Niveau gut spielen.“ Der Torschützenkönig der vergangenen österreichischen Bundesligasaison hat nach acht Spieltagen in der deutschen jedoch bisher nur wenig Spielzeit auf seinem Konto. Sicherlich zu wenig für seine Ansprüche, trotzdem ist er überzeugt: „Die Handball-Bundesliga ist die beste Liga für mich.“

Kristjansson bereut Wechsel nicht

Bei der Niederlage am vergangenen Samstag beim Tabellenletzten Nordhorn kam Kristjansson nicht zum Einsatz, wehgetan hat ihm die Pleite natürlich trotzdem: „Die Niederlage war sehr bitter für uns und ich hatte ein sehr schlechtes Gefühl nach dem Spiel. Am Donnerstag haben wir die Chance, es besser zu machen.“

Mehr zum DHfK

Obwohl es noch nicht ganz optimal läuft, bereut hat er den Wechsel noch nicht. In Leipzig habe er sich gut eingelebt, erzählte er in seiner typisch nordischen ruhigen Art. Und die Stimmung sowie das Niveau der deutschen Bundesliga sei im Vergleich zu der österreichischen um einiges höher. „Die größten Verbesserungsschritte, die ich bis jetzt in Leipzig gemacht habe, sind meiner Meinung nach das Abwehr- und Angriff-Verhalten. Aber verbessern tue mich in jeder Minute in der Bundesliga“. Laut Geschäftsführer Karsten Günther hat Viggo Kristjansson ein gesundes Selbstvertrauen, aber er müsse seine Spielzeit, die er vom Trainer bekommt, halt so gut wie möglich ausnutzen. Vielleicht bieten sich für ihn am Donnerstag schon gute Möglichkeiten.

Übrigens: Mit den Galliern von der Alb reist auch ein alter Bekannter an. Benjamin Meschke, im sächsischen Plauen geboren und bis 2018 Kreisläufer in Diensten des SC DHfK, gehört zum Kader der Balinger und wird gegen seine alten Kollegen höchst motiviert in die Partie gehen.

Joris Mühlinghaus

ANZEIGE: 50% auf dein Winter-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Leipzig
Sport aus aller Welt