25. Juli 2019 / 12:53 Uhr

Wiker SV will sich in der Verbandsliga behaupten

Wiker SV will sich in der Verbandsliga behaupten

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Viel frisches Blut beim Wiker SV, die Neuzugänge, oben, v.li.: Luca Löscher, Philip Süß, Arthur Dauvalter, Giacomo Bianfi; Mitte, v.li.: Co-Trainer Michael Schulz, Andre Wittern, Maximilian Behrens, Dominik Thomsen, Moritz Jahr, Trainer Dannie Osterhoff; vorne, v.li.: Reihe: Cedric Dammann, Yannik Bürgermeister, Daniel Quoos, Jonathan Ketelsen.
Viel frisches Blut beim Wiker SV, die Neuzugänge, oben, v.li.: Luca Löscher, Philip Süß, Arthur Dauvalter, Giacomo Bianfi; Mitte, v.li.: Co-Trainer Michael Schulz, Andre Wittern, Maximilian Behrens, Dominik Thomsen, Moritz Jahr, Trainer Dannie Osterhoff; vorne, v.li.: Reihe: Cedric Dammann, Yannik Bürgermeister, Daniel Quoos, Jonathan Ketelsen. © Wiker SV
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Nach einjähriger Abstinenz kehrt der Wiker SV nach dem souveränen Titelgewinn in der Kreisliga Mitte-Ost wieder in die Fußball-Verbandsliga Ost zurück. Dabei präsentiert der Aufsteiger nicht nur zahlreiche Neuzugänge, sondern auch einen neuen Coach. Fortan an der Seitenline stehen wird Dannie Osterhoff, der zuvor drei Jahre beim Osdorfer SV tätig war.

Neuland ist der neue Verein für den Trainer jedoch keineswegs, da er selbst sieben Jahre für den WSV die Stiefel geschnürt hat. Als Co-Trainer wird ihm Michael Schulz zur Seite stehen, der zuvor Bestandteil des Ligakaders war. Mit einer konkreten Zielsetzung tut sich der neue Übungsleiter zwar noch schwer, doch auf unterhaltsame Auftritte des WSV kann sich der Zuschauer wohl einstellen. „Die neue Spielklasse ist insgesamt sehr schwer einzuschätzen. Wir sind jedoch so selbstbewusst, dass wir sagen können, dass wir die Abstiegsplätze nicht im Kopf haben müssen, wenn wir unser großes Potenzial abrufen werden. Auf jeden Fall bin ich kein Fan davon, dass man sich hinten reinstellt und abwartet. Egal gegen wen wir antreten, wir werden immer versuchen unser Spiel durchzudrücken“, erklärt Osterhoff, dem es wichtig ist, dass sein Team kämpferisch, taktisch und fußballerisch überzeugt und nicht in Angst erstarrt oder zu viel Respekt zeigt.

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Da in der neuen Spielklasse ein anspruchsvolleres Niveau wartet, gibt es klare Trainingsschwerpunkte. „Wir werden im körperlichen Bereich den Grundstein legen, um das höhere Tempo mitgehen zu können. Der Fokus liegt bei uns allerdings in der Arbeit mit und gegen den Ball. Wir wollen bei Ballbesitz des Gegners durch gutes Pressing schnell wieder die Spielkontrolle übernehmen. Dahingehend werden wir klare Prinzipien entwickeln. Auf jeden Fall wollen und werden wir mutig agieren.“

Optimismus zieht der Coach aus der Tatsache, dass der Kern der Mannschaft zusammengeblieben ist und mit jungen, hungrigen, aber auch erfahrenen Spielern qualitativ und quantitativ verstärkt werden konnte. „Ich habe im Vorwege mit etlichen Spielern gesprochen und spüre bei allen eine richtige Gier auf die Herausforderung Verbandsliga“, so Osterhoff.

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Zwar werden die Karten zur bevorstehenden Saison komplett neu gemischt, doch mögliche Führungsspieler im Team hat der Coach bereits jetzt im Auge. „Noch ist das zwar nicht eindeutig auszumachen, aber Philip Süß, Martin Rehbehn, Thorsten Kreimer, Timo Adamsky oder auch Thorben Blechenberg und Sascha Lazinka sind Jungs, die ich mir in dieser Rolle gut vorstellen kann.“

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Trainer: Dannie Osterhoff (seit Juli 2019). Co-Trainer: Michael Schulz (seit Juli 2019). Torwarttrainer: Sebastian Heinrich (seit Juli 2019). Manager: Pascal Voß . Liga-Obmann: Frederik Glowatzka. Betreuer: Marcel Schütz.

Abgänge: Falko Petersen (unbekannt), Rune Karsten (TSV Bordesholm), Mats Mahnke (pausiert), Sebastian Heinrich (wird Torwarttrainer).

Kader

Tor: Daniel Quoos (Suchsdorfer SV), Yannik Burgermeister (TSV Kronshagen).

Abwehr: Paul Clemen, Martin Rehbehn, Steven Weber, Maximilian Behrens (zweite Mannschaft), Moritz Jahr (TSV Kronshagen), Jonathan Ketelsen (TSV Altenholz II).

Mittelfeld: Timo Adamsky, Carl Hauck, Sascha Lazinka, Luca Palmeri, Cedrich Weerasinghe, Philip Süß (Heikendorfer SV), Thorben Blechenberg, Paul Malcha, Luca Löscher (eigene A-Jugend), Arthur Dauvalter (FC Kilia Kiel), Cedric Dammann (TSV Altenholz), Michael Wiesert (Dobersdorfer SV), Torben Stelmaszweski (SC Kaköhl), Fabian Großmann. Dominik Thomsen (SG Nordau) und Giacomo Banfi (Ratzeburger SV).

Angriff: Andre Wittern (SV Friedrichsort), Nico Otto, Thorsten Kreimer.

Saisonziel: mindestens der Klassenerhalt.

Favoriten: FC Kilia Kiel, TSV Plön.