08. November 2019 / 14:08 Uhr

Wiks „Null“ soll diesmal noch länger stehen

Wiks „Null“ soll diesmal noch länger stehen

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Aus dem Hinspiel: Der Wiker Philip Süß (Mitte) drängt gegen den Kilianer Bejamin Petrick zum Ball.
Aus dem Hinspiel: Der Wiker Philip Süß (Mitte) drängt gegen den Kilianer Bejamin Petrick zum Ball. © Uwe Paesler
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Der erste Rückrundenspieltag in der Fußball-Verbandsliga Ost hat am Wochenende ein Kieler Stadtderby zu bieten, am Sonntag um 14 Uhr kommt es auf dem Auberg zum Duell zwischen dem Wiker SV und dem FC Kilia Kiel.

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Das Hinspiel im August verlor der WSV zwar mit 1:4, konnte sich dabei jedoch knapp 50 Minuten schadlos halten, ehe ein Hattrick von Yannik Jakubowski den Favoriten in die Spur brachte. Das war ein Dämpfer, der den Aufsteiger jedoch keineswegs aus der Bahn warf. Anschließend blieb die Osterhoff-Elf insgesamt elf Wochen ohne Niederlage und musste sich erstmalig wieder am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen den MTV Dänischenhagen (0:1) geschlagen geben.

Arthur Dauvalter hofft auf Einsatz gegen den Ex-Klub

Dabei nicht zum Einsatz kam Arthur Dauvalter, der zu Saisonbeginn das weinrote Trikot der Kilianer gegen die gelbe Spielkluft des WSV eintauschte und sich nun natürlich nur allzu gerne gegen seinen Ex-Verein beweisen möchte. Den 23-jährigen Mittelfeldakteur verschlug es in die Landeshauptstadt, weil seine Freundin in Kiel Jura studiert und er eine Ausbildung zum Groß-und Außenhandelskaufmann aufgenommen hat. Da der langjährige Kicker von Fetihspor Kaltenkirchen weiterhin Fußball spielen wollte, sah er sich in Kiel nach einem neuen Klub um und entschied sich trotz etlicher Alternativen am Ende für den FC Kilia. Vor dieser Spielzeit entschloss sich Dauvalter dann für den Wechsel auf den Auberg. Gar nicht so sehr wegen der umfangreichen personellen Veränderungen im Kader der Kilianer, sondern vielmehr aufgrund der intensiven Bemühungen des WSV um seine Gunst. „Ich hatte sofort ein gutes Gefühl. Nach den Gesprächen wusste ich sofort, dass dieser Verein eine gute Rolle in der Verbandsliga spielen wird“, so Dauvalter.

Dauvalter: „Ich bin hier gut aufgehoben, und es macht beim WSV richtig Spaß."

Zwar hat sich seine sportliche Bilanz nicht unbedingt verbessert, da er auch beim WSV bis dato nicht über den Reservisten-Status hinauskommt, doch dies lässt ihn nicht daran zweifeln, dass er die richtige Entscheidung getroffen hat: „Ich bin hier gut aufgehoben, und es macht beim WSV richtig Spaß, schließlich sitzen wir hier nach dem Spiel meist noch gemeinsam zusammen. Das ist nicht selbstverständlich. Dass ich im Moment kein Stammspieler bin, kann ich durchaus verstehen und auch problemlos akzeptieren. Denn zum einen war ich nach der Vorbereitung fast drei Wochen im Urlaub, und zum anderen machen Philip Süß und Sascha Lazinka bei uns auf der Sechser-Position momentan auch einen richtig guten Job.“

Zwar hat WSV-Coach Dannie Osterhoff den FC Kilia beim Spitzenspiel gegen TSV Stein persönlich in Augenschein genommen, doch am vertrautesten mit dem Kontrahenten bleibt Dauvalter zwangläufig aufgrund seiner eigenen Erfahrungen, und demzufolge hat er auch eine klare Einschätzung zum bevorstehenden Duell: „Wir müssen diesmal noch länger die Null halten, dann wird Kilia vielleicht nervös, das würde uns richtig in die Karten spielen.“

Türkspor II in Dersau

Bereits am Sonnabend im Einsatz ist die zweite Mannschaft von Inter Türkspor, die um 14 Uhr beim ASV Dersau antreten wird. Ebenfalls mit dem ASV auseinandersetzen muss sich die an diesem Wochenende spielfreie SSG Rot-Schwarz Kiel, allerdings erst am Dienstag um 19.45 Uhr auf der eigenen Anlage in Meimersdorf.

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Klickt euch durch die Bilder zur Begegnung zwischen dem FC Kilia Kiel und dem Wiker SV:

Yannik Jakubowski zieht ab, bevor Wiks Sascha Lazinka eingreifen kann. Zur Galerie
Yannik Jakubowski zieht ab, bevor Wiks Sascha Lazinka eingreifen kann. ©
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