08. Dezember 2019 / 19:38 Uhr

Phönix Wildau zeigt starken Auftritt beim BSC Preußen 07 (mit Galerie)

Phönix Wildau zeigt starken Auftritt beim BSC Preußen 07 (mit Galerie)

Heiko Hoppenheit
Märkische Allgemeine Zeitung
Die Mannschaft der SG Phönix Wildau (rote Trikots) setzte sich mit 3:0 beim BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow durch. 
Die Mannschaft der SG Phönix Wildau (rote Trikots) setzte sich mit 3:0 beim BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow durch. © Lars Sittig
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Landesliga Süd: SG Phönix bezwingt BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow mit 3:0.

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Am 14. Spieltag der Fußball-Landesliga Süd gewann die SG Phönix Wildau 95 das Derby beim BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow mit 3:0 und festigte somit seinen achten Tabellenrang (20 Zähler). Die Preußen sind mit 15 Punkten Zehnter.

Beide Trainer, die in ihren jeweiligen Mannschaften doch auf einige etablierte Spieler verzichten mussten, bewerteten die Partie dann auch gleich, nur aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Ein deutlich enttäuschter Mirko Schult für die Preußen: „Wir standen heute zu weit von unseren Gegenspielern, mir fehlte der Siegeswillen, die Einsatzbereitschaft der einzelnen Akteure.“ Michael Werner (Wildau): „Es war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung. Jeder kämpfte für jeden und mit Tobias Wieczorek hatten wir auch einen Vollstrecker vorne. Es war ein wirklich gutes Spiel meiner Mannschaft.“ Die Partie war gerade einmal drei Minuten alt, als der Wildauer David Goltz mit einer langen und maßgenauen Flanke aus der eigenen Verteidigung den in die Spitze gestarteten Tobias Wieczorek bediente, der den Ball ohne eine Chance für Tim Kuper im Tor der Preußen zur Führung einschieben konnte.

In Bildern: Phönix Wildau gewinnt Derby beim BSC Preußen

Phönix Wildau (rote Trikots) erkämpfte einen Derbysieg beim BSC Preußen. Zur Galerie
Phönix Wildau (rote Trikots) erkämpfte einen Derbysieg beim BSC Preußen. © Lars Sittig

Die Gäste machten das Spiel eng und weil sie lauffreudiger waren, hatten die Angreifer der Heimmannschaft auch immer gleich zwei bis drei Gegenspieler bei sich. Die erste Möglichkeit für die Hausherren ergab sich nach einer Ecke in der 20. Minute, doch Patrick Haber setzte den Kopfball über das Tor.

Die Gäste ließen die Preußen kommen, um dann mit schnellen Gegenstößen über Wieczorek und Phillip Damm für Gefahr in der gegnerischen Hälfte zu sorgen. So auch beim 2:0 in der 22. Minute. Wieder war es Goltz, der mit einem langen Ball auf die linke Seite Christopher Lamprecht bediente, der mit dem Kopf auf Wieczorek weiterleitete und dieser mit einem scharfen Schuss aus spitzem Winkel Torwart Kuper überwand.

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Nach der Pause versuchte Blankenfelde wieder ins Spiel zu kommen. Trainer Schult hatte mit zwei Wechseln noch einmal ein Zeichen gesetzt, doch in der 50. Minute bekam das Vorhaben erst einmal wieder einen Dämpfer. Mit einer Flanke von Simon Bolduan aus dem Mittelfeld wurde erneut Wieczorek bedient, wobei gleich zwei Preußen-Verteidiger noch Begleitschutz gaben, der dann zum 3:0 vollendete. Nur 120 Sekunden später hätten die Gäste beim Sturmlauf von Lamprecht über die linke Seite sogar noch erhöhen können, doch bei seinem Abschluss verhinderte Torwart Kuper mit einer Glanzparade noch Schlimmeres. Zwei gute Möglichkeiten hatten die Hausherren anschließend noch durch Onur Bas (55.) und Marvin Westenberger (77.), die beide nichts Zählbares einbrachten. Wildau verteidigte den Vorsprung bis zum Schluss geschickt und ging verdient als Sieger vom Platz. Für die Preußen war es ein gebrauchter Spieltag.

Blankenfelde: Kuper, Lukassek, Habler, Benkmann, Bas, Dohmann, Al-Tale (46. Westenberger), Blazynski, Gebauer, Sümnik (46. Cakir), Evans

Wildau: Manns, Kalmuczak, Ertel (64. Niemeyer), Goltz, Müller, Seppelt, W. Neumann (90. Mirtschin), Damm (88. Karwinkel), Lamprecht, Bolduan, Wieczorek