02. September 2018 / 21:10 Uhr

Wildeshausens Seidel erzielt Viererpack

Wildeshausens Seidel erzielt Viererpack

Michael Kerzel
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mit vier Toren und einer Vorlage war Maximilian Seidel der Matchwinner für den VfL Wildeshausen.
Mit vier Toren und einer Vorlage war Maximilian Seidel der Matchwinner für den VfL Wildeshausen. © INGO MOELLERS
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Bezirksligist demontiert Mitfavoriten Frisia Wilhelmshaven - 6:1

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Der VfL Wildeshausen hat ein weiteres Ausrufezeichen in der Fußball-Bezirksliga gesetzt und den Aufstiegsmitfavoriten Frisia Wilhelmshaven mit 6:1 (5:1) aus dem Krandelstadion geschossen. Mit nun 13 Punkten aus fünf Spielen bleiben die Wildeshauser an der Tabellenspitze.

Die Gastgeber traten in den ersten 45 Minuten dominant auf. Bereits nach zwei Minuten verpasste Sascha Görke die Führung knapp. Auf der anderen Seite rettete Felix Dittrich im VfL-Kasten das 0:0 mit dem Fuß (4.). Den ersten Treffer des Tages erzielte in Minute 18 Maximilian Seidel, drei weitere Tore des VfL-Stürmers sollten folgen. Freigespielt von Christopher Kant blieb Seidel vor dem Tor ruhig und verwandelte zum 1:0. Nur zwei Minuten später zeichnete sich Dittrich erneut aus. "Felix hält in den ersten 20 Minuten zweimal stark, danach waren wir brutal effektiv", berichtete Bragula. In Minute 22 versenkte Robin Ramke einen Volleyschuss aus 18 Metern nach zu kurzer Kopfballabwehr, kurz danach erhöhte Seidel auf 3:0 (24.). Und der VfL wirbelte weiter: Erneut Seidel (36.) und Christoph Stolle (43.) erhöhten sogar auf 5:0. Kurz vor der Pause köpfte Julian Mülder das 1:5 (45.).

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Marcel Bragula wäre nicht Bragula, würde ihn dieser Gegentreffer nicht ärgern: "Das Gegentor war absolut vermeidbar. Wir wollten es hinten zu schön machen und daraus resultiert dann eine Ecke." Aber natürlich war er mit der Leistung des Teams zufrieden. "Ich will die Halbzeiten auch nicht auseinanderdividieren. Es ist klar, dass man nach 5:1 etwas zurückschaltet", sagte er. In der zweiten Hälfte traf dann nur noch Seidel in Minute 81 zum 6:1-Endstand. "Maxi Seidel hat als Stürmer gespielt und das gemacht, was ein Stürmer machen soll: Tore schießen", sagte Bragula. Aber auch die Laufbereitschaft von Seidel lobte er.

Trotz des Ausfalls von vier Stammspielern – Torben Schütte, Kevin Kari, Michael Eberle und Sebastian Bröcker – war der VfL klar überlegen. "Unser Kader ist dieses Jahr breiter, letzte Saison hätten wir diese Ausfälle nicht so gut kompensieren können", sagte Bragula. Etwas Sorgen macht er sich über Kant, der nach einem Zweikampf mit Knieproblemen ausgewechselt werden musste.

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