25. Januar 2019 / 10:31 Uhr

William raus? VfL-Trainer Bruno Labbadia hat "noch nicht mit den Spielern gesprochen"

William raus? VfL-Trainer Bruno Labbadia hat "noch nicht mit den Spielern gesprochen"

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
William könnte aus der Startelf fliegen.
William könnte aus der Startelf fliegen. © Roland Hermstein
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Beim VfL Wolfsburg agierte William zuletzt oft unsicher und verschuldete zudem beim 1:2 auf Schalke den Elfmeter, der zum 0:1 führte. Den Brasilianer könnte nun Routinier Paul Verhaegh ersetzen.

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Mit seinem ersten Tor für den VfL beim 3:2 in Augsburg hatte William für sich selbst einen tollen Jahresabschluss hinbekommen, zudem überwinterte er mit seinem Klub auf Platz fünf in der Fußball-Bundesliga. Aber nach dem Rückrunden-Start war der Brasilianer gefrustet, weil es auf Schalke ein 1:2 gab und weil er selbst schwer gepatzt hatte. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Es bleibt die Frage: Hält Trainer Bruno Labbadia gegen Bayer Leverkusen am Rechtsverteidiger fest?

"Noch nicht mit den Spielern gesprochen"

Am Montag wollte sich der Coach noch nicht festlegen, jetzt aber hat sich der 52-Jährige entschieden. Wie, wollte er noch nicht verraten. „Wir sind da klar, aber ich habe noch nicht mit den Spielern gesprochen“, sagte Labbadia nur. Was heißt das? Bekommt William eine Denkpause? Unter Labbadia war der 23-Jährige in dieser Spielzeit stets gesetzt, einzig gegen 1899 Hoffenheim hatte er wegen einer Gelb-Sperre zuschauen müssen.

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Koen Casteels: Obwohl die Schalker nicht zwingend waren, musste der Belgier stets hellwach sein, vor allen Dingen in der Anfangsphase, Casteels bewies bei der Spieleröffnung viel Übersicht, stark war seine Parade kurz nach dem Wechsel gegen Uth. Note: 3 ©
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Verhaegh immer eine Option

Und nun? Auf Schalke hatte William schon in der Anfangsphase einen überflüssigen Elfer verursacht – eine Situation, die Oldie Paul Verhaegh, Williams Konkurrent hinten rechts, wahrscheinlich routinierter gelöst hätte. Gleichwohl hat der 35-Jährige längst nicht das Tempo von William, was Labbadia wiederum für sein Spiel mit den hoch geschobenen Außenverteidigern braucht. Und dennoch weiß der Coach, was er am Routinier hat: „Paul ist ein sehr wichtiger Spieler bei uns – auf und neben dem Platz. Wir gehen ganz offen mit ihm um. Er gibt im Training Gas und versucht, den Spielern, die er vor sich hat, Druck zu machen.“ Verhaegh sei immer eine Option hatte Labbadia bereits am Montag gesagt.

Jung und Tisserand nicht dabei

Eine Option für hinten rechts sollte auch Sebastian Jung sein, aber der Ex-Frankfurter, der zuletzt so oft verletzt war, ist für das Leverkusen-Spiel nicht einsatzfähig. Labbadia: „Sebi konnte die Woche nicht mit dem Team trainieren.“ Marcel Tisserand, der diese Position auch spielen könnte, ist zwar nach seiner Risswunde im Gesicht wieder im Training, „aber er konnte nicht so viele Einheiten am Stück mitmachen. Es ist eher fraglich, ob es bei ihm schon für den Kader reicht“.

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Nachwuchs beim Training

Weitere Alternativen für die Defensive testete Labbadia am Donnerstag im Geheimtraining – da waren Tim Siersleben (Innenverteidiger) und Michael Edwards aus der A-Jugend dabei. Siersleben ist der Kapitän der U19, ein Führungsspieler, der in 14 Spielen in dieser Saison in der A-Jugend-Bundesliga drei Treffer erzielt hat. Und Edwards? Der US-Boy ist gerade aus der Nachwuchsakademie von Hauptstadt-Klub D.C. United zum VfL gewechselt – und ist ebenfalls einer für die Innenverteidigung.

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