20. Juni 2021 / 11:08 Uhr

Willy Sagnol enttäuscht von Frankreich-Star Benjamin Pavard: "In allen Bereichen große Schwierigkeiten"

Willy Sagnol enttäuscht von Frankreich-Star Benjamin Pavard: "In allen Bereichen große Schwierigkeiten"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Willy Sagnol (l.) geht mit dem französischen Rechtsverteidiger Benjamin Pavard hart ins Gericht.
Willy Sagnol (l.) geht mit dem französischen Rechtsverteidiger Benjamin Pavard hart ins Gericht. © IMAGO/Vitalii Kliuiev/Bildbyran (Montage)
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Die französische Nationalmannschaft kam im zweiten EM-Spiel gegen Ungarn nicht über ein 1:1 hinaus. Enttäuscht zeigte sich Ex-Nationalspieler Willy Sagnol dabei insbesondere von Bayern-Profi Benjamin Pavard – und sparte nicht mit Kritik.

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Der langjährige Bayern-Profi Willy Sagnol hat nach dem enttäuschenden 1:1 von Weltmeister Frankreich im zweiten EM-Spiel in Ungarn die Einstellung des Teams kritisiert – und vor allem die Leistung des Bayern-Spielers Benjamin Pavard. "Pavard hat mich enttäuscht", sagte Sagnol in einem Interview mit der L'Equipe: "Er ist ein Spieler, der normalerweise nie schlecht ist, ohne sehr gut zu sein. Diesmal hatte er in allen Bereichen große Schwierigkeiten." Pavard steht wie einst Sagnol beim FC Bayern München unter Vertrag und ist auf der Rechtsverteidiger-Position in der französischen Nationalmannschaft gesetzt.

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Dass die Franzosen nach dem 1:0 gegen Deutschland einen unerwarteten Ausrutscher hinlegten, ist für Sagnol vor allem eine Frage der Einstellung. "Man hat von Beginn an gesehen, dass sie zu selbstgefällig waren", sagte der 44-Jährige: "Vielleicht haben die Spieler nach dem Deutschland-Spiel in der Presse zu viel gelesen und gehört. Wenn man denkt, dass Talent allein den Unterschied machen kann, ist das selbstgefällig. Moderner Fußball ist mehr als das."

Sagnol: "Haltung hat die Ungarn beflügelt"

Ihm habe auch nicht gefallen, "dass in der ersten Viertelstunde gefühlt immer ein Blauer am Boden lag. Diese Haltung hat die Ungarn beflügelt. Danach sind sie noch mehr in die Schlacht gezogen. Und darauf hat man psychologisch nicht reagiert." Die robuste Spielart der Ungarn könnte zudem den Portugiesen für das entscheidende letzte Gruppenspiel als Vorbild dienen, fürchtet Sagnol: "Das wird ihnen Anregungen geben."