13. Januar 2022 / 17:45 Uhr

Wilsche: VfR-Allrounder Schulz staunt über diese 100-Prozent-Quote 

Wilsche: VfR-Allrounder Schulz staunt über diese 100-Prozent-Quote 

Julian Voges
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Meisterrunde knapp verpasst: Mario Schulz (r. und l.) landete mit dem VfR Wilsche/Neubokel in der Staffelphase knapp hinter der SV Gifhorn (am Ball). 
Meisterrunde knapp verpasst: Mario Schulz (r. und l.) landete mit dem VfR Wilsche/Neubokel in der Staffelphase knapp hinter der SV Gifhorn (am Ball).  © Sebastian Preuß/Privat
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Noch ruht der Ball auf den Sportplätzen der Fußball-Bezirksligisten, so auch beim VfR Wilsche/Neubokel. Nach dem bitteren Gang in die Abstiegsrunde spricht Sommer-Zugang Mario Schulz unter anderem über die vorzeitige Vertragsverlängerung des Trainerstabs und einen verletzungsbedingten Rückkehrer.

Aktuell ist Winterpause in der Fußball-Bezirksliga. Nachdem der VfR Wilsche/Neubokel den Sprung in die Meisterrunde knapp verpasste – am Ende landete die Mannschaft von Trainer Bernd Huneke mit drei Punkten Rückstand hinter der SV Gifhorn auf Platz vier – ist der Start in die Abstiegsrunde mit sechs Zählern aus drei Partien durchaus gelungen.

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VfR-Allrounder Mario Schulz zieht sein bisheriges Saison-Zwischenfazit, nennt seine Spieler der laufenden Saison und freut sich auf die Rückkehr eines Langzeitverletzten.

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Das Zwischenfazit

Nach dem bitteren Gang in die Abstiegsrunde gelang dem VfR, vor der Corona-bedingt vorgezogenen Winterpause, ein guter Staffelstart. Aus drei Begegnungen holte Wilsche sechs Punkte, spielte dabei sogar zweimal zu Null (1:0 gegen Lupo/Martini Wolfsburg II, 4:0 gegen den WSV Wendschott). „Wir haben eine tolle Mannschaft, der Zusammenhalt und der gesunde Mix aus erfahrenen und jungen Spielern passt einfach“, findet Schulz, den das Verpassen der Meisterrunde jedoch ärgert: „Leider konnten wir in vielen Spielen nicht alles umsetzen und spielen daher jetzt in der Abstiegsrunde. Wir haben viel zu viele Punkte unnötig liegen lassen.“ Trotzdem schaut der 31-Jährige jetzt nach vorne: „Das alles ist ein Prozess, den wir durchmachen müssen und auch werden. Ich sehe uns für den weiteren Saisonverlauf gut aufgestellt.“


Das besonderes Spiel

In der Staffelphase empfing die Huneke-Elf Mitte Oktober den späteren Klassenprimus VfL Wahrenholz. Nachdem Wilsche bereits komfortabel mit 3:0 in Führung lag, verkürzte der VfL in der 89. sowie 90. Spielminute und machte es nochmal spannend. Letztlich gewannen die Gastgeber das Spiel aber mit 3:2. „Ein absolut verdienter Sieg für uns. Sowohl Spielerisch als auch kämpferisch haben wir alles abgerufen gegen diesen klasse Gegner, auch wenn es nach hinten heraus nochmal kurz eng wurde“, erinnert sich Schulz zurück.

Die Spieler der bisherigen Saison

VfR-Keeper Maurice Bahr ist der sichere Rückhalt der Mannschaft. „Er strahlt sehr viel Ruhe aus und hat sehr starke Paraden gezeigt“, lobt Schulz und hebt mit Sechser Paul Niebuhr noch einen zweiten Mitspieler hervor: „Seine Zweikampfquote liegt gefühlt immer bei 100 Prozent. Er ist absolut willens- und laufstark - und das mit 19 Jahren.“

Die Rückkehr eines Langzeitverletzten

Er ist zurück: Außenverteidiger Jonas Höft wurde im laufenden Spielbetrieb operiert, kam davor aufgrund Kniebeschwerden auch nicht über drei Kurzeinsätze hinaus. „Sein Knochen wurde mehrfach angebohrt, der Knorpel danach etwas bearbeitet und das Kreuzband nachgespannt“, schildert Schulz Höfts Eingriff am Knie etwas genauer. „Die Tendenz für den weiteren Saisonverlauf sieht bei ihm gut aus.“

Die Vertragsverlängerungen

Planungssicherheit: Neben Chef-Coach Huneke, der in seine 13. Spielzeit in Wilsche geht, bleiben auch der gesamte Trainerstab sowie das Betreuerteam dem VfR erhalten. Sehr zur Freude von Schulz: „Das ist super, dass gleich alle verlängert haben!“