14. Juli 2019 / 20:48 Uhr

Kommentar zum Wimbledon-Finale: Ohne Federer, Djokovic und Nadal geht nichts

Kommentar zum Wimbledon-Finale: Ohne Federer, Djokovic und Nadal geht nichts

Sebastian Harfst
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Roger Federer, Novak Djokovic und Rafael Nadal - ohne sie wäre Herren-Tennis aktuell nicht vorstellbar, meint SPORTBUZZER-Redakteur Sebastian Harfst.
Roger Federer, Novak Djokovic und Rafael Nadal - ohne sie wäre Herren-Tennis aktuell nicht vorstellbar, meint SPORTBUZZER-Redakteur Sebastian Harfst. © imago images / GEPA Pictures
Anzeige

An dieses Finale wird sich jeder Tennis-Fan noch lange erinnern: Novak Djokovic hat Roger Federer in einem der spektakulärsten Wimbledon-Endspiele der Geschichte bezwungen. Ohne die beiden und French-Open-Sieger Rafael Nadal ist Tennis aktuell nicht vorstellbar, meint SPORTBUZZER-Redakteur Sebastian Harfst.

Anzeige
Anzeige

Diese Wimbledon-Auflage mit diesem unfassbaren Finale als Krönung hat es wieder eindrucksvoll bewiesen: Das Profitennis der Männer lebt weiterhin von den drei Namen, die es bereits seit mehr als einem Jahrzehnt dominieren. Was wäre dieser Sport ohne die übermächtigen Roger Federer, Novak Djokovic und Rafael Nadal? Genau: um seine Hauptattraktion ärmer.

Alle Grand-Slam-Titel von Roger Federer im Überblick

Wimbledon, 2003: Fast 15 Jahre ist es her, dass der große King Roger seine erste große Trophäe in die Luft stemmte. Der Rasen in Wimbledon wird in den kommenden Jahren Federers liebster Untergrund.  Zur Galerie
Wimbledon, 2003: Fast 15 Jahre ist es her, dass der große King Roger seine erste große Trophäe in die Luft stemmte. Der Rasen in Wimbledon wird in den kommenden Jahren Federers liebster Untergrund.  ©
Anzeige

Bei den US-Open 2016 hieß das vorerst letzte Mal der Sieger weder Federer, Nadal noch Djokovic

Die unglaubliche Dominanz der großen drei belegt eine einzige Statistik: Seit Stan Wawrinka 2016 die US Open gewann, standen nur noch Federer, Djokovic oder Nadal bei den vier größten Turnieren der Tenniswelt ganz oben. Das bedeutet: Elfmal konnte keiner der vermeintlichen Nachrücker die Serie der Tennis-Silberrücken durchbrechen.

Mehr zum spektakulären Wimbledon-Finale

Und dramatische, ja epische Duelle wie das am Sonntag, für das die Superlative einfach nicht mehr ausreichen, lassen zumindest hoffen, dass die drei – für Tennisverhältnisse – älteren Herren noch eine ganze Weile weitermachen. Denn auch wenn Djokovic 32, Nadal 33 und Federer sogar schon 37 Jahre alt ist – für ihren Sport ist dieses Trio einfach unverzichtbar. Da mögen ihre vermeintlichen Nachfolger wie Alexander Zverev oder Stefanos Tsitsipas noch so talentiert sein. Zur Ablösung der immer noch unumstrittenen Superstars fehlt ihnen noch jede Menge.

Rafael Nadal: Seine Karriere in Bildern

Legende: Rafael Nadal gehört zu den größten Spielern der Tennis-Geschichte. Der Spanier wurde am 3. Juni 1986 in Manacor auf Mallorca geboren und konnte in seiner Karriere bereits über 80 Titel auf der ATP-Tour gewinnen. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeichnet die Karriere des Stiers von Manacor nach. Zur Galerie
Legende: Rafael Nadal gehört zu den größten Spielern der Tennis-Geschichte. Der Spanier wurde am 3. Juni 1986 in Manacor auf Mallorca geboren und konnte in seiner Karriere bereits über 80 Titel auf der ATP-Tour gewinnen. Der SPORTBUZZER zeichnet die Karriere des "Stiers von Manacor" nach. ©

ANZEIGE: 50% auf dein Winter-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus aller Welt