30. Dezember 2020 / 11:56 Uhr

Winkler und Schultz bewerben sich um NOFV-Präsidentenamt

Winkler und Schultz bewerben sich um NOFV-Präsidentenamt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
NOFV
Die beiden Bewerber Hermann Winkler (l.) und Bernd Schultz. © imago images/getty images
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Anfang Dezember verstarb der Präsident des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes Erwin Bugar. Am Mittwoch wurde bekannt, dass sich für die Nachfolge Hermann Winkler (Präsident des SFV) und Bernd Schultz (Präsident des BFV) beworben haben.

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Leipzig. Hermann Winkler und Bernd Schultz bewerben sich um die Nachfolge des verstorbenen Erwin Bugar als Präsident des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV). Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch. Die Wahl des Präsidenten soll vom Gesamtpräsidium des NOFV, das neben den sechs Landespräsidenten auch noch die Ausschussvorsitzenden umfasst, im Januar vollzogen werden. Dieser führt den Verband dann bis zum 2022 geplanten ordentlichen NOFV-Kongress. Nach Bugars Tod hatten die Vizepräsidenten Winkler und Schultz die Amtsgeschäfte interimsmäßig gemeinsam übernommen.

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Sachsens Präsident Winkler hatte die Mitglieder des Präsidiums per Mail von seiner Kandidatur unterrichtet. Am Mittwoch bestätigte er das der dpa, wollte vor einem öffentlichen Statement zu Inhalten seiner Bewerbung aber zunächst mit den NOFV-Gremien reden. Der 57-Jährige ehemalige sächsische Minister führte bereits über Jahre den Landessportbund Sachsen (LSB) und ist seit knapp fünf Jahren SFV-Präsident, was er auch bei einer Wahl zum NOFV-Präsidenten bleiben würde. Er gilt als extrem gut vernetzt in Politik, Wirtschaft und Sport.

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"Ja, ich werde mich auch auf das Amt bewerben", sagte Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbandes, am Mittwoch. Der 63 Jahre alte Verwaltungsbeamte der Polizei wollte aber ebenfalls zunächst im internen Kreis die Ausführungen der Bewerbung besprechen. Auch das Amt in Berlin möchte Schultz nach den anstehenden Wahlen im kommenden Sommer weiter ausüben: "Das ist alles eine Frage eine ausgeklügelten Zeitmanagements. Die doppelte Beanspruchung kann man sicher nicht immer bewältigen, aber über einen überschaubaren Zeitraum ist das möglich."

Gerald Fritsche