30. Dezember 2021 / 21:26 Uhr

Winterwechsel: Ademeit jagt jetzt seinen Ex-Klub Vorsfelde, Wendschott vermeldet derweil zwei Zugänge

Winterwechsel: Ademeit jagt jetzt seinen Ex-Klub Vorsfelde, Wendschott vermeldet derweil zwei Zugänge

Maik Schulze
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Jagt jetzt seinen Ex-Verein: Jan Ademeit verlässt den WSV Wendschott und ist nun mit seinem neuen Klub FSV Schöningen Topverfolger von Landesliga-Spitzenreiter SSV Vorsfelde (grüne Trikots).
Jagt jetzt seinen Ex-Verein: Jan Ademeit verlässt den WSV Wendschott und ist nun mit seinem neuen Klub FSV Schöningen Topverfolger von Landesliga-Spitzenreiter SSV Vorsfelde (grüne Trikots). © Roland Hermstein/Privat
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Für Jan Ademeit gibt's in der Winterpause einen Aufstieg: Der 33-Jährige verlässt als Spielertrainer den Bezirksligisten WSV Wendschott und wechselt zum Landesligisten FSV Schöningen. Dort trifft er auf alte Bekannte und jagt im Titelkampf nun einen seiner Ex-Klubs. Der WSV vermeldet derweil zwei Zugänge.

In der Winterpause von der Bezirksliga in die Landesliga: Für Jan Ademeit gibt's einen Aufstieg. Der 33-Jährige verlässt als Spielertrainer den Bezirksligisten WSV Wendschott und wechselt zum Landesligisten FSV Schöningen. Dort trifft er auf alte Weggefährten und jagt im Titelkampf nun seinen Ex-Klub SSV Vorsfelde. Für Wendschott ist der Abgang ein herber Verlust. "Aber wir wollten ihm die Chance nicht verwehren", so WSV-Trainer Kenny Hülsebusch, der auch zwei Zugänge vermelden kann.

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Wendschott wollte den spielenden Co-Trainer halten, der seit zweieinhalb Jahren im Verein war, dort den Aufstieg in die Bezirksliga feierte. Doch der sportliche Reiz der Landesliga überzeugte Ademeit, der eng verbunden mit dem FSV Schöningen ist, in der Nähe in Jerxheim aufwuchs.

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"Sportlich wie auch menschlich gesehen, tut uns das extrem weh", sagt Hülsebusch, ergänzt aber sogleich: "Wir sind dankbar für das Geleistete beim WSV und wünschen ihm alles Gute." Der WSV-Trainer weiter: "Es ist schade, doch der Wechsel von Jan bietet den einzelnen Spielern der bestehenden Mannschaft auch Chancen, aus seinen Schatten herauszutreten und in eine neue Rolle zu wachsen."


Trainerstab bleibt ansonsten zusammen

Wendschott verliert damit zum Jahreswechsel zwar einen Leistungsträger, allerdings freut sich Hülsebusch auch über zwei Zugänge. Devin Krumm von Staffelkonkurrent Lupo/Martini Wolfsburg II und Oskar Gaube (zuletzt SSV Vorsfelde A-Jugend) sind ab sofort spielberechtigt.

Ademeits Rolle auf dem Feld muss neu besetzt werden, die Rolle als Co-Trainer aber nicht. "Der Trainerstab bleibt ansonsten so zusammen", sagt Hülsebusch, der mit seinem weiteren Co-Trainer Alban Bytyqi "enger zusammenrücken" will.

In Wendschott wurde er zum Nationalspieler

Im Herrenbereich spielte Ademeit für den BSV Ölper und Vorsfelde, ehe er mit Lupo/Martini zweimal den Sprung in die Regionalliga schaffte, dann im Sommer 2019 zum damaligen Kreisligisten Wendschott ging. Zu dieser Zeit wurde er übrigens auch Nationalspieler, vertrat Deutschland bei der Socca-Weltmeisterschaft auf Kreta in Griechenland.

Nun geht's zurück zu den Wurzeln, in Schöningen trifft der 33-Jährige unter anderem seine ehemaligen Lupo-Mitspieler Nils Bremer und Petrus Amin. Der FSV ist Tabellenzweiter, liegt in der Landesliga sechs Punkte hinter Ademeits Ex-Klub und Spitzenreiter Vorsfelde auf Platz zwei - allerdings bei einem Spiel weniger.