08. November 2019 / 15:48 Uhr

Dragons-Akteur Nico Adamczak vor Duell gegen Ex-Klub Wolmirstedt: "Können für eine Überraschung sorgen"

Dragons-Akteur Nico Adamczak vor Duell gegen Ex-Klub Wolmirstedt: "Können für eine Überraschung sorgen"

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
Nico Adamczak (Red Dragons KW)
Nico Adamczak. © Oliver Schwandt
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Basketball Regionalliga: Dragons-Akteur Nico Adamczak freut sich auf die Partie gegen seinen alten Verein Wolmirstedt.

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Für Coach Michael Opitz, Acha Njei und Nico Adamczak ist das Basketball-Regionalligaspiel der Red Dragons KW gegen SBB Baskets Wolmirstedt (Spielbeginn: 18 Uhr, Paul-Dinter-Halle) ein ganz besonderes, denn alle drei standen schon beim derzeitigen Tabellenzweiten aus Sachsen-Anhalt unter Vertrag. Der 29-jährige Adamczak kann das Duell kaum erwarten, denn im Trikot der Gäste spielt sein Jugendfreund Maximilian Rockmann, mit dem er zusammen Psychologie in Bremen studiert und auch beim Nachwuchs von Alba Berlin aktiv war.

„Natürlich gab es in den vergangenen Tagen kein anderes Thema zwischen uns, als die heutige Partie“, berichtet der Außenspieler der Dahmeländer, „Wolmirstedt ist von der Kadertiefe deutlich besser als wir besetzt und aus diesem Grund auch der große Favorit. Wenn wir es aber schaffen sollten, die Begegnung bis vor dem Schlussviertel offen zu halten, dann können wir für eine Überraschung sorgen. Wir müssen unterm Korb effektiv agieren und im Defensivbereich ordentlich zupacken, um den starken Gästen so wenig Würfe wie möglich zu gewähren.“

In Fotos: Die Red Dragons Königs Wusterhausen unterliegen dem ASC Göttingen mit 72:87.

In Fotos: Die Red Dragons Königs Wusterhausen (weiße Trikots) unterliegen dem ASC Göttingen mit 72:87. Zur Galerie
In Fotos: Die Red Dragons Königs Wusterhausen (weiße Trikots) unterliegen dem ASC Göttingen mit 72:87. © Oliver Schwandt
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Sehr gerne denkt Admaczak noch an die Saison 2017/2018 zurück, in der er das Trikot der Wolmirstedter trug. „Wir haben ungeschlagen den Aufstieg in die erste Regionalliga geschafft und das Pokalfinale gegen Sandersdorf gewonnen, die nach der Spielzeit in die Pro B aufgestiegen waren. Es war für mich eine super erfolgreiche Zeit bei den Baskets“, erinnert sich der gebürtige Berliner, der auch genau die Stärken der Gäste kennt: „Neben meinem Freund Maximilian, der der Leistungsträger in der Mannschaft ist, haben sie noch zwei Amerikaner im Team, die echt starke Spieler und kaum zu stoppen sind.“

Bereut hat Adamczak keinen Tag seinen Wechsel vor der Saison 2018/2019 zu den Dragons. „Ich bin total froh, dass ich in der Nähe meines Wohnortes Berlin Basketball auf einem recht hohem Niveau spielen kann. Zudem wohnt meine Oma in Eichwalde und mein Onkel in Königs Wusterhausen, der regelmäßig bei unseren Heimspielen zu Gast ist. Es wäre nur noch etwas schöner, wenn mehr Fans zu unseren Partien in die Dinter-Halle kommen würden“, wünscht sich Adamczak.

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Von 2010 bis 2012 stand der gebürtige Berliner beim Bundesligisten BG 74 Göttingen unter Vertrag. „Leider hatte ich mir zweimal in Folge den Fuß gebrochen, aus diesem Grund fehlte ich immer über einen längeren Zeitraum. Aber als ich fit war, habe ich auch meine Einsatzzeiten in der Bundesliga bekommen.“ Anschließend spielte er von 2012 bis 2013 bei den Düsseldorf Baskets, von 2013 bis 2015 bei MLPacademics Hamburg und von 2017 bis 2018 beim SSV Lok Bernau, ehe er für zwölf Monate in Womirstedt anheuerte. „Nach meiner Zeit in Göttingen habe ich mich mehr auf die Pro A konzentriert. Mit Düsseldorf gelang sogar der Aufstieg in die Bundesliga, der aber aufgrund von einer Insolvenz nicht wahrgenommen werden konnte“, erinnert sich der sympathische Spielmacher der Dahmeländer. Unter der Woche mussten die Dragons einen Abgang verkraften, denn Alexander Giese, der über 100 Partien für die Brandenburger bestritten hat, wechselt kurzfristig zum RSV Eintracht 1949 in die Pro B.

Dragons-Frauen reisen nach Niedersachsen

Die Regionalliga-Damen der Red Dragons treten am Samstagabend (17.30 Uhr) beim MTV/BG Wolfenbüttel an. Die Mannschaft aus Niedersachsen hat als Tabellenfünfter nur einen Zähler weniger auf dem Konto als die viertplatzierten Dragons. Frauen-Coach Dirk Stenke weiß um die Schwere der Aufgabe in Niedersachsen: „Nach der Niederlage im Spitzenspiel in eigener Halle gegen Göttingen hatte ich einige Tage damit zu tun, die Köpfe meiner Spielerinnen wieder frei zu bekommen. Wolfenbüttel spielt schon über einige Jahre sehr konstant Basketball und gehört für mich auch zum Favoritenkreis um den Meisterschaftsgewinn“, sagt Dirk Stenke, der beim Match in Wolfenbüttel auf die Italienerin Francesca Rosso verzichten muss.

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