12. August 2019 / 17:12 Uhr

"Wir machen Fortschritte": Furchner sieht Potenzial bei den Grizzlys Wolfsburg

"Wir machen Fortschritte": Furchner sieht Potenzial bei den Grizzlys Wolfsburg

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Wolfsburg, Gero Gerewitz, SPORT, Eishockey, Grizzlys Wolfsburg - EHC Red Bull München, 21102018
Hat einen guten ersten Eindruck: Sebastian Furchner sieht bei seinen Grizzlys Wolfsburg nach dem 6:1-Testspielsieg in Dresden aber auch noch Luft nach oben. © Gero Gerewitz
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Headcoach Pat Cortina fand nach dem 6:1-Erfolg im Test bei den Dresdner Eislöwen lobende Worte für sein Team, und mit Sebastian Furchner war auch ein Routinier des Eishockey-Erstligisten Grizzlys Wolfsburg durchaus angetan von der Leistung. Der Kapitän der vergangenen Saison sah Positives - aber auch Rost.

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Der Start in die Partie beim DEL2-Team aus Dresden war kein leichter, die Grizzlys brauchten Zeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen. "Dresden kam gut aus der Kabine, war im ersten Drittel sehr aggressiv", resümiert Furchner. Positiv: Torhüter Chet Pickard konnte sich dadurch direkt auszeichnen. "Chet war ein super Rückhalt, so erhofft man es sich von einem Torwart." Dass es etwas dauerte, bis die Grizzlys richtig im Spiel waren, "ist in so einer Phase normal", so Furchner weiter.

Und nicht wirklich verwunderlich: Vor dem Dresden-Test hatte Wolfsburg zuletzt am 3. März Spiel-Action erlebt, am letzten Spieltag der DEL-Hauptrunde gab's damals ein 5:4 nach Overtime gegen die Iserlohn Roosters. "Wir waren also recht rostig", unterstreicht Furchner. Trotzdem fanden sich die Grizzlys letztlich, "wir haben uns ins Spiel reingearbeitet, sind immer besser geworden", so der Angreifer.

06082019 Grizzlys Wolfsburg 21 Zur Galerie
06082019 Grizzlys Wolfsburg 21 © Roland Hermstein
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Der 37-Jährige spielte mit Spencer Machacek und Neuzugang Alexander Johansson in einer Angriffs-Formation, "das könnte sich gut fügen", findet Furchner. Sein Fazit zum Spiel: "Es war natürlich noch nicht alles gut, aber wir machen Fortschritte."

Die will auch Jan Nijenhuis machen: Der gerade 18 Jahre alt gewordene Angreifer war von den Jungadlern Mannheim nach Wolfsburg gekommen, schoss im ersten Testspiel direkt mal das Tor zum 4:0. Ein Spieler, mit dem die Grizzlys noch viel Spaß haben könnten, wie auch Furchner glaubt: "Er ist schon im Training sehr gut aufgetreten. Das ist ein junger Spieler, der was lernen will", sagt der Grizzlys-Veteran (seit 2008 in Wolfsburg). "Er kommt von sich aus auf uns zu, stellt Fragen. Das ist eine super Voraussetzung", lobt Furchner, der im Team der Mentor des ebenfalls erst 18-jährigen Steven Raabe ist, den Deutsch-Niederländer. "Er hat seine Feuertaufe gut bestanden - aber das war noch nicht das Ende. Jetzt geht's auch für ihn erst richtig los." Genau wie für den Rest der Grizzlys.

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